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Stadt Peine Feuerkunst und Akrobatik: Peiner Festsäle bebten bei „Rock the Circus“
Stadt Peine Feuerkunst und Akrobatik: Peiner Festsäle bebten bei „Rock the Circus“
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13:55 08.12.2019
Wunderbar verbunden: Cooler Hip Hop mit kraftvoller Akrobatik und Feuerkunst ließen das Publikum jubeln Quelle: grit storz
Peine

Knappe Glitzerfummel, riesige Zirkuskunst und zu allem grandiose Rockmusik: Die sehr gut besuchten Peiner Festsälen bebten bei „Rock the Circus“. Einmal mehr bewies die altehrwürdige Festsalbühne, dass sie mehr sein kann als Theaterkulisse. Das großartige Artisten-Ensemble verwandelte das gemütliche Theater mit seinen roten Plüschsesseln in eine feurig-glitzernde Zirkusarena. Bei einigen Acts flogen die Funken, andere Darbietungen ließen laute Ah- und Oh- Rufe aus dem Publikum erklingen. Allen Nummern gemeinsam war die stimmungsvolle Begleitung durch die Live-Rockband mit den Sängern Tommy Heart und Bettina Schoch.

„Rock the Circus“ begeistert in Peine

Jubel, Begeisterungspfiffe und stürmischer Beifall

So zeigte das Akrobatik-Duo „Gravity“ zu „I love rock‘n Roll“, dass akrobatischer Stangentanz sehr sexy sein kann. Auch bei den sich rasend schnell drehenden Hula Hopp-Reifen der Moskauer Artistin Laura wusste das jubelnde Publikum nicht, was es zuerst honorieren sollte: Das röhrende „It‘s my Life“ der Band unterstützte die grandiose Reifenkunst der hübschen international gefeierten Artistin aufs Beste. Als dann zu „Smoke on the Water“ die „Rethra Feuercrew“ große Flammen wirbeln ließ und mit überraschenden Effekten das Publikum verblüffte, gab es fast kein Halten mehr: Jubel, Begeisterungspfiffe und stürmischer Beifall feuerten die Artisten an.

Fast war die Band Hauptakteur der Show

Zwischendrin zeigten die Künstler immer wieder, dass sie nicht nur auf ihr „Spezialkönnen“ festgelegt sind. Choreografin Debora Klauke-Didszuweit hatte einen furiosen „Tanzrahmen“ geschaffen, bei dem sowohl die Hip Hop-Gruppe „Elementz“ glänzte, als auch die anderen Künstler ihre tollen tänzerischen Fähigkeiten unter Beweis stellten. Immer wieder brachten auch Soloeinlagen der Band den Saal zum Kochen. Ob Scorpions Hits oder die von Gitarrist Jörg Zimmermann gespielte wunderschöne Eric Clapton-Ballade „Tears in Heaven“ - die Band war gleichermaßen Hauptakteur der Show und weit mehr als eine bloße Begleitung.

Autoreifen-Jonglage zu „Highway to Hell“

Dass auch Zauberkunst und Diabolo-Jonglage auf höchstem Niveau wahre Begeisterungsstürme im Publikum auslösen können, zeigten das Duo „Monastrysky“ als „Kleidungs-Wandler“ und Diaboloqueen Lena Kühn. In mit dem Auge nicht zu erfassendem Tempo, wechselten die einen ihre komplette Kleidung. Kühn, die als weltweite Koryphäe am Diabolo gilt, ließ die kleinen weißen Diabolos kreisen, schwingen, hüpfen und zu „Jump“ passend tanzen. Als schließlich Autoreifen-Jongleur Andrey Vovk die schwarzen Gummis zu „Highway to Hell“ kreisen ließ und die „Adrenalin Troup“ auf dem Trampolin die Höhe der Festsäle mit ihren riskanten Sprüngen ausreizte, waren die Zuschauer kaum noch zu halten.

Fazit: Solch eine großartige Show hat man lange nicht erlebt

Während viele Besucher den Atem bei den einzelnen Seilakrobatiken anhielten, andere wiederum das große Ballkönnen des Fussball-Freestylers Ziomek mit Jubel honorierten und dritte ob der gewaltigen Stimmkraft der Sänger schier aus dem Häuschen waren, waren sich am Ende alle einig: Solch eine großartige Show hatten sie lange nicht erlebt. Schließlich kamen die Artisten von der Bühne und feierten mit dem mittlerweile stehenden Publikum tanzend das Showende. Grandioser Abschluss!

Von Grit Storz

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