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Stadt Peine Fehlende Kita-Plätze: Opposition kritisiert Peiner Stadtverwaltung
Stadt Peine Fehlende Kita-Plätze: Opposition kritisiert Peiner Stadtverwaltung
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23:00 05.07.2018
Ein Kind spiel in einer Kita: In Peine fehlen Plätze in Kindergärten. Quelle: Archiv
Peine

„Bereits zum 1. August diesen Jahres werden wir etwa 130 Kinder nicht mehr in städtischen Einrichtungen unterbringen können. Zum Stichtag 31. Juli werden es sogar mehr als doppelt so viele sein“, sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende Andreas Meier. „Diese dramatische Entwicklung, der wir schon längst hätten entgegenwirken müssen, ist ein sozialpolitisches Desaster für die Stadt Peine. Es geht immerhin um unsere Kinder.“

Schon vor Monaten hätten die konkreten Zahlen vorgelegen, so Meier weiter. „Die Verwaltung hat jedoch nur die Erweiterung der Kita Schatzkiste auf den Weg gebracht und zwei Jahre für die Bewilligung einer weiteren Gruppe für die Kita der katholischen Kirche benötigt, um das drohende Unheil auch nur ansatzweise abzuwenden“, erklärt der Christdemokrat.

„Unsere Fragen dazu wurden stets kleingeredet und abgewiegelt – und nun stehen wir vor dem Scherbenhaufen“, so Dr. Rainer Döring von der Fraktion FDP/Piraten und Karl-Heinrich Belte von der PB.

„Es ist ein Unding, dass die Bürgerinnen und Bürger erst mit der Anhebung von Grund- und Gewerbesteuer belastet werden, jungen Eltern dann aber die Wiedereingliederung ins Berufsleben verwehrt wird, weil ihre Kinder nicht in städtischen Einrichtungen versorgt werden können“, so die drei Oppositionspolitiker.

„Klassische Ohrfeige“

„Für eine rot-grün geführte Stadt und ihrem SPD-Bürgermeister an der Spitze ist das eine klassische Ohrfeige“: Belte, Döring und Meier fordern, dass nun sofort durchdachte Lösungen auf den Tisch kommen müssen. „Immerhin hat die Verwaltung angekündigt, nach der Sommerpause Ergebnisse zu präsentieren“, so die drei Ratsherren.

„Wir werden aktiv daran mitarbeiten und erwarten im Gegenzug eine echte und stetige Beteiligung.“ Belte, Döring und Meier schlagen unter anderem vor, sich zukünftige Entwicklungsquartiere mit mehrzügigem Neubau, Erweiterungen bisheriger Einrichtungen und auch die Schulstandortdebatte in Dungelbeck-Schmedenstedt-Woltorf genau anzusehen. Dort könnten Bereiche entstehen, die für die Kinderbetreuung entwickelt werden könnten und die Wohn- und Lebensqualität nachhaltig steigern.

„Wir müssen uns weiter als lebens- und liebenswerte Wohn- und Pendlerstadt präsentieren, für uns werben und ein attraktiver Standort sein – aber auch endlich die Voraussetzungen dafür schaffen“, so Meier abschließend.

Von Tobias Mull

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