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Stadt Peine Farbattacke auf CDU-Geschäftsstelle in Peine
Stadt Peine Farbattacke auf CDU-Geschäftsstelle in Peine
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21:47 28.03.2019
In der Nacht vom 27. auf den 28. März 2019 haben Unbekannte die CDU-Geschäftsstelle beschmiert. Geschäftsführerin Imke Jeske-Werner zeigt den Schaden. Quelle: Tobuas Mull
Peine

„Wer macht so etwas? Das ist wirklich unfassbar“, sagt die Peiner CDU-Geschäftsführerin Imke Jeske-Werner und deutet auf die Schmierereien am Hintereingang der CDU-Geschäftsstelle an der Freiligrathstraße. Vermutlich mit einer Spraydose wurden die Briefkästen, das große Metallschild, Teile der Fassade sowie die Tür und die Klingel mit roter Farbe beschmiert.

Auf mindestens 500 Euro schätzt Jeske-Werner den Schaden. „Wir haben natürlich Anzeige erstattet und hoffen, dass die Täter gefasst werden“, so die Christdemokratin weiter, die einen Zusammenhang mit der Aufkleber-Attacke vor wenigen Wochen vermutet. Damals hatten Unbekannte neben der CDU-Geschäftsstelle auch die Partei-Büros von SPD und Grünen mit Aufklebern verunziert, auf denen rechte Hetzparolen zu lesen waren (PAZ berichtete).

Anfang März 2019 haben Unbekannte die CDU-Geschäftsstelle in Peine mit Aufklebern beklebt, auf denen rechte Hetze zu lesen war. Quelle: cdu peine

Von den jüngsten Schmierereien sind dabei nach PAZ-Informationen die anderen Parteien verschont geblieben, beschmiert wurden allerdings zahlreiche Plakate rund um den Schützenplatz. Auf denen wird unter dem Motto „Bunt statt braun“ für ein tolerantes Peine geworben.

Beschmiertes Plakat auf dem Schützenplatz in Peine. Quelle: Tobias Mull

„Die Schmiererein auf unseren Plakaten zeigen, welch Geistes Kind diese Leute sind und dass sie keine inhaltlichen Diskussionen führen wollen und auch gar nicht können“, sagt Bündnis-Sprecherin Doris Meyermann. „Umso wichtiger ist es, am Samstag Flagge zu zeigen und dem Rassismus und Nationalismus mit aller Deutlichkeit entgegenzutreten. Denn die Schmierereien sind jetzt schon auch ein Akt der Hilflosigkeit, weil die Verursacher spüren, dass sich in Peine eine breite Mehrheit für Toleranz und Menschenwürde ausspricht und rechte Parolen hier nicht fruchten.“

Von Tobias Mull

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