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Stadt Peine Experten wollen durch Aufklärung Zahl der Unfälle auf der A 2 senken
Stadt Peine Experten wollen durch Aufklärung Zahl der Unfälle auf der A 2 senken
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18:22 18.09.2018
David aus Polen testet bei der Verkehrswacht seine Reaktionsgeschwindigkeit unter verschiedenen Bedingungen an einem Messgerät. Unterstützung erhält er von Klaus Seffert (links) und Klaus Ulbricht). Quelle: Antje Ehlers
Hannover/Peine

Auf der Raststätte Zweidorfer Holz (Nord) hatte am Dienstag das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung einen Aktionstag organisiert. Gemeinsam mit dem niedersächsischen Innenministerium, der Landesverkehrswacht, dem Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen und dem Fahrlehrerverband hat das niedersächsische Verkehrsministerium verschiedene Aktionsstände an der Raststätte aufgebaut. An diesen klärten Verkehrsexperten der Polizei und der Verbände Lkw-Fahrer über die Unfallrisiken während der Fahrt auf.

An Messgeräten konnten Fahrer sich testen lassen

Unter anderem konnten die Fahrer an einem so genannten Pupillomaten ihre Fahrtauglichkeit testen lassen: Das gerät misst die Pupillenreaktion und entlarvt so übermüdete Verkehrsteilnehmer. Mit Hilfe eines Reaktionstestgerätes wurde den Fahrern zudem verdeutlicht, wie stark die Reaktionszeit am Steuer durch Ablenkungen, wie etwa durch Handys, beeinträchtigt wird. Dies beeindruckte nicht jeden.

„Ich fahre immer vorsichtig“, war die Antwort eines Fahrers aus Polen. Für ihn sei Abstand halten im fließenden Verkehr das größte Problem. Auch wenn er versuche, sich an Regeln zu halten, füllten andere Fahrer die Lücken schnell wieder aus. So werde er nach hinten durchgereicht.

Fahrer aus dem osteuropäischen Raum sollen sensibilisiert werden

Besonders Fahrer aus dem osteuropäischen Raum sollten sich durch die Aktion angesprochen fühlen. „Die Ausbildung in anderen Ländern ist nicht so qualifiziert wie bei uns, das Thema Abstand spielt dort keine Rolle“, berichtet Dieter Quentin, Vorsitzender des Fahrlehrerverbandes Niedersachsen. Interesse allerdings zeigten eher weniger Fahrer, für die seitens der Autobahnpolizei Braunschweig eigens ein polnischsprachiger Beamter vor eingesetzt war. Dolmetscher für Russisch und Rumänisch waren ebenfalls vor Ort. Interessierte konnten jedoch einen großen Aufkleber mitnehmen, der die nachfolgenden Fahrzeuge mehrsprachig auf Abstand hinweist.

Politik ist gefordert

Christian Richter, Landesgeschäftsführer der Fachvereinigung Güterkraft und Entsorgung im Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen, sowie Hans-Detlef Meese von der Verkehrswacht und Dieter Quentin sind sich einig, dass für Verbesserungen und Sicherheit im Straßenverkehr konsequent die Politik gefordert ist. Hier seien jahrelang Anpassungen auf den zunehmenden Verkehr versäumt worden.

Von Antje Ehlers

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