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Stadt Peine Essinghausen: Debatte um Schul-Ausbau
Stadt Peine Essinghausen: Debatte um Schul-Ausbau
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12:00 19.09.2018
Symbolfoto: Gehen die Essinghäuser Grundschüler während der Umbauphase in die alte Stederdorfer Schule? Quelle: Archiv
Essinghausen

Während der geplanten Erweiterung der Grundschule Essinghausen sollen die Schüler in der alten Schule in Stederdorf unterrichtet werden – das hatte Ortsbürgermeister Günter Schmidt (CDU) während der jüngsten Ortsratssitzung erklärt. Eine vorschnelle Aussage, kritisiert Ratsherr Wolfgang Rösemann (SPD) aus Stederdorf.

Die Erklärung, dass die Schulkinder aus Essinghausen während der Bauphase nach Stederdorf umziehen sollen, hat mich als Mitglied des Schulausschusses aufgeschreckt“, sagt Rösemann. „Mir ist aus meiner Arbeit dort beziehungsweise im Rat bisher kein entsprechender Beschluss bekannt. Insofern frage ich mich, was den Essinghäuser Ortsbürgermeister bewegt hat, dies als Tatsache in einer öffentlichen Sitzung zu vermelden.“

Dieses Vorgehen diene seines Erachtens nicht der Information, sondern verunsichere nur die Eltern der betroffenen Schüler – der Beschluss könne schließlich ja noch ganz anders ausfallen. „Da hätte ich mir ein professionelleres Vorgehen gewünscht“, so der Sozialdemokrat.

Planungsabsicht – keine Tatsache

Ortsbürgermeister Schmidt kann diese Kritik nicht nachvollziehen. „Im Ortsrat Stederdorf wurde schon vor meiner Information in öffentlicher Sitzung über diese Möglichkeit des Umzugs diskutiert – auch die Zeitungen berichteten“, so der Christdemokrat.

Da also schon etliche Personen über einen eventuellen Umzug Kenntnis hatten, und die Bürger Informationen von ihrem Ortsrat erwarten würden, sei er diesem Bedürfnis nachgekommen. Er habe jedoch immer von einer Planungsabsicht gesprochen, nicht von einer Tatsache.

Welche Alternativen gibt es?

„Ob in dem Beschluss zum Teilneubau der Schule auch der Umzug nach Stederdorf enthalten sein wird, müssen die Verwaltung und die zuständigen Gremien entscheiden“, so Schmidt abschließend. „Davor wäre es allerdings interessant zu erfahren, welche Alternativen oder Vorbehalte es gibt, beziehungsweise welche Herr Rösemann sieht.“

Von Tobias Mull

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