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Stadt Peine Endlager-Suche: BGE in Peine bietet Online-Sprechstunde an
Stadt Peine

Endlager-Suche: BGE bietet Online-Sprechstunde für Kreis Peine an

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14:21 26.10.2020
Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) in Peine. Quelle: Thomas Kröger
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Kreis Peine

Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) bietet am Donnerstag, 5. November, ab 20 Uhr eine Online-Sprechstunde zum Thema Endlagerung hoch radioaktiver Abfälle an. 90 Teilgebiete sind deutschlandweit für mögliche Endlager ausgewiesen: Am Dienstag geht es um das Gebiet, zu dem auch der Kreis Peine gehört. Ursprünglich war die Sprechstunde für den 27. Oktober vorgesehen, coronabedingt musste sie verschoben werden.

Die Sprechstunde für interessierte Bürger soll etwa eine Stunde dauern. Experten wollen erklären, warum das Gebiet infrage kommt, und außerdem Fragen beantworten. Wer teilnehmen möchte, muss den Youtube-Kanal www.bge.de/youtube aufrufen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Fragen können auch schon vorab per E-Mail an dialog@bge.de geschickt werden. Aber auch während des Livestreams sind Fragen möglich.

Im Zuge der Suche nach einem Atommüll-Endlager in Deutschland hatte die BGE Ende September in Berlin erste Ergebnisse vorgestellt. Demnach ist rein nach geologischen Kriterien ein Großteil Niedersachsens und auch des Landkreises Peine für ein Endlager geeignet. Nach einem Zwischenbericht kommen grundsätzlich 45 Kreise und Städte infrage.

Der Bericht zu den geeigneten Regionen in Deutschland zeigt in Niedersachsen sich teils überlappende Teilgebiete mit zusammengerechnet 41 507 Quadratkilometern auf. Die Landesfläche beträgt 47 614 Quadratkilometern. Von einem Teilgebiet betroffene Städte oder Kreise in der näheren Umgebung sind Braunschweig, Salzgitter, Wolfsburg, Celle, Gifhorn, Goslar, Helmstedt, Hildesheim, Peine, Hannover und Wolfenbüttel.

Von der Redaktion