Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Stadt Peine Elmeg-Gelände: Eigentümer will bis zu 60 Millionen Euro investieren
Stadt Peine Elmeg-Gelände: Eigentümer will bis zu 60 Millionen Euro investieren
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:01 10.09.2019
Das ehemalige Elmeg-Gelände: Eigentümer Michael Betker plant hier Wohneinheiten, Tagespflege und auch einen Kindergarten. Quelle: Archiv
Peine

Bis zum Jahr 2025 will Eigentümer Michael Betker auf den rund 40 000 Quadratmetern des ehemaligen Elmeg-Geländes in Telgte ein Quartier mit rund 180 Wohnungen, Tagespflege und auch einen Kindergarten entwickeln. Startschuss könnte schon bald der Bau der Kita sein.

„Wir befinden uns in finalen Abstimmungsgesprächen mit der Stadt Peine“, sagte Betker der PAZ. Spätestens 2020 soll es losgehen. „Es gibt schon einen Betreiber und konkrete Pläne“, so Betker weiter. Läuft alles nach Plan, könnte die Kita bereits 2021 in Betrieb gehen.

Investitionssumme von bis zu 60 Millionen Euro

Nach und nach könnten dann die anderen Gebäude an der Vöhrumer Straße entstehen, erklärt der Eigentümer weiter. Werden alle Pläne verwirklicht, könnten am Ende Investitionen von 50 bis 60 Millionen Euro stehen. „Klar, dass man das nicht auf einen Schlag umsetzen kann. Deswegen ist geplant, pro Jahr ein oder zwei Projekte anzugehen, 2025 könnte dann alles fertig sein“, sagt Betker. Doch dazu brauche es auch noch andere Zuarbeiter.

Das Elmeg-Gelände

Zum 33 000 Quadratmeter großen Elmeg-Gelände an der Vöhrumer Straße in Telgte gehören etwa 33 Gebäude. Die meisten stehen bereits seit 2004 leer. Die Firma Elmeg produzierte in Telgte Telefon-Systeme, in Hochzeiten waren dort etwa 300 Arbeiter beschäftigt. Zuvor war das Gelände Sitz der Spinnhütte Peine (Seidenspinnerei) gewesen, in der auch Fallschirme hergestellt wurden.Elmeg musste 2003 Insolvenz anmelden, da es immer weniger Aufträge von der Deutschen Telekom gegeben hat.

So plant der Eigentümer für das Gelände eine „soziale Durchmischung“ des Wohnungsangebotes. „Ich könnte mir durchaus vorstellen, 60 bis 80 Mietwohnungen im unteren Preissegment anzubieten – Stichwort sozialer Wohnungsbau“, erklärt Betker. Doch dazu müsse beispielsweise auch das Land die Zuschuss-Zusagen einhalten.

400 Millionen Euro will Hannover für die soziale Wohnraumförderung zur Verfügung zu stellen, darauf hat sich die Landesregierung im April verständigt. „Aber jetzt muss auch etwas kommen. Ansonsten ist das leider finanziell nicht darstellbar“, so Betker.

Außerdem geplant: Altenrechte Wohnungen

Dann wird es wahrscheinlich noch mehr Wohnungen im höherpreisigen Segment geben. Nach den ursprünglichen Plänen sollte es lediglich 7 Stadthäuser mit rund 50 Wohnungen geben. Diese sollen am Naturschutzgebiet Fuhseaue liegen und als Eigentumswohnungen angeboten werden. Außerdem geplant: Altengerechte Wohnungen, Betreutes Wohnen und eine Tagespflege-Einrichtung.

Übrigens: Noch sind nicht alle Altgebäude für das Großprojekt abgerissen. Auch das Gelände, auf dem die Kita entstehen könnte, ist noch bebaut. Und diese Gebäude würden auch stehen bleiben, sollte man sich nicht auf einen Kita-Bau einigen. „Dann werden die halt gewerblich genutzt“, sagt Betker abschließend.

Von Tobias Mull

Stadt Peine Umweltschutz und Nachhaltigkeit Linke fordern Mehrwegbecher für Peine

Die Einführung eines Pfandsystems für Mehrwegbecher fordert der Linken-Ratsherr Jürgen Eggers. Die Stadt Peine lehnt den Vorschlag ab entwickelt dahingehend eigene Ideen. Diese reichen Eggers nicht.

10.09.2019

Um Ehrenamtlichen mehr Wertschätzung zukommen zu lassen und die Vereinsarbeit zu vereinfachen, haben sich die Finanzminister der Länder auf vier Punkte zur Stärkung des Ehrenamts geeinigt. Der Peiner CDU-Abgeordnete Christoph Plett begrüßt dies.

10.09.2019

Ein 22-jähriger Peiner hat zugelassen, dass ein Freund in seinem Auto Fahrübungen auf einem öffentlichen Parkplatz macht. Passanten fiel die unsichere Fahrweise auf, sie riefen die Polizei.

10.09.2019