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Stadt Peine Ein Hauch Dekadenz zu Silvester: Dina Führmann empfiehlt Beef Wellington
Stadt Peine Ein Hauch Dekadenz zu Silvester: Dina Führmann empfiehlt Beef Wellington
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16:46 27.12.2019
Einfach nur lecker: Dina Führmann empfiehlt zu Silvester Beef Wellington. Quelle: Archiv
Peine/Meerdorf

Dina Führmann hat einen bunten Reigen Silvesterbräuche ganz automatisch kennen gelernt: Ihre Familie stammt aus Italien, sie selbst ist jedoch im Nordosten der USA geboren. Dort mischen sich sehr viele unterschiedliche Kulturen, und entsprechend vielfältig sind auch Bräuche und Essgewohnheiten zum Jahreswechsel. Inzwischen lebt Dina Führmann in Meerdorf und betreibt dort mit ihrem Mann Frank die Fleischerei Führmann.

„In meiner Familie ist Fisch das traditionelle Silvesteressen“, erklärt die Wahl-Peinerin. In Italien selbst würden zum Jahreswechsel hingegen gern italienische Würstchen mit Linsen verzehrt.

Schweine als Glücksbringer

In vielen Ländern würden Schweine als Glücksbringer angesehen, vermutlich weil sie schon immer ein Symbol für Fruchtbarkeit und Stärke waren, sagt Dina Führmann. Gerichte mit Schweinefleisch seien daher ein beliebtes Silvesteressen – unter anderem auch, weil sich Schweine bei der Nahrungsaufnahme vorwärts bewegen, was „Fortschritt“ symbolisiere.

„Es wird auch empfohlen, an Silvester bestimmte Dinge nicht zu essen, um Pech für das kommende Jahr zu vermeiden, beispielsweise Hummer und Hühnchen“, sagt die Meerdorferin. Denn Hummer könnten sich rückwärts bewegen, sodass der Verzehr vor Mitternacht zu Rückschlägen führen könne.

Ringförmige Lebensmittel schließen den Kreis

Dina Führmann bereitet für Silvester ein Beef Wellington vor. Quelle: Privat

Einige Kulturen halten, so erläutert Führmann, bestimmte Lebensmittel für unabdingbar für ein glückliches neues Jahr. Besonders wenn sie genau nach Mitternacht gegessen werden. „In Chile und Italien sind es zum Beispiel Linsen, während es in Spanien zwölf weiße Trauben sind, die mit den zwölf Glockenschlägen zu Mitternacht gegessen werden müssen.“ Woanders wiederum glaube man fest daran, dass der Verzehr ringförmiger Lebensmittel wie Brezeln oder Donuts einen Kreis schließen könnten.

Bei Familie Führmann selbst spielen solche Bräuche keine Rolle. Zu Silvester wird weniger auf Aberglaube und viel mehr auf ein edles, schmackhaftes Gericht gesetzt – mit einem Hauch Luxus, denn für diese besondere Nacht darf es auch ein besonderes Essen sein. „Silvester darf man auch etwas Dekadenz zeigen“, findet die Fachfrau. „Mir ist ein edles Silvester-Essen mit Beef Wellington in Erinnerung geblieben – genau das wird es dieses Jahr bei uns geben, mit Kartoffeln und einem leckeren Feldsalat in Balsamico.“ Ob anschließend im Magen noch Platz ist für Kringel oder Trauben, sei dahingestellt – zum Glück lassen sich Trauben ja auch in flüssiger Form bestens genießen.

Rezept für Beef Wellington

Zutaten für 4 bis 6 Personen:

1 Kilo Rinderfilet

Salz

Pfeffer

Öl

Senf

750 g gemischte Pilze, grob gehackt

1 Schalotte, grob gehackt

Thymian

10 dünne Scheiben Schinkenspeck

1 Paket gefrorener Blätterteig, aufgetaut

großes Ei, verquirlt

Zubereitung

Rind salzen und pfeffern, kurz von allen Seiten scharf anbraten, mit Senf bestreichen und kaltstellen. Pilze, Schalotte und Thymian anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen. Schinkenspeckscheiben auf Klarsichtfolie nenbeneinander legen, die gebratenen Pilze darauf verteilen, das gekühlte Fleisch in der Mitte platzieren und dann vorsichtig darin einwickeln. Fest in die Folie gewickelt kalt stellen, unterdessen den Blätterteig zu einer großen Platte ausrollen. Die Folie vorsichtig vom Fleischpaket entfernen und das Filet in den Blätterteig wickeln. Mit verquirltem Ei bestreichen und etwa 45 Minuten im Ofen bei 175 Grad backen. Dazu schmeckt eine Rotweinsoße.

Von Birthe Kussroll-Ihle

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