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Stadt Peine Geschäftsführer Dr. Renz verlässt Kulturring Anfang 2020
Stadt Peine Geschäftsführer Dr. Renz verlässt Kulturring Anfang 2020
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20:04 13.12.2019
Dr. Thomas Renz ist nur noch bis zum Frühjahr Geschäftsführer des Kulturrings. Quelle: Archiv
Peine

Der Geschäftsführer und Theaterleiter des Kulturrings Peine, Dr. Thomas Renz (40), verlässt im Frühjahr 2020 auf eigenen Wunsch und aus persönlichen Gründen das Unternehmen. Das teilte der Kulturring Peine am Freitag überraschend mit. Erst zum 1. August 2017 war Renz nach Peine gekommen, um die Geschicke des Kulturrings unter seine Fittiche zu nehmen.

Renz erfüllte Anforderungsprofil perfekt

Gegen 28 Bewerber hatte er sich damals durchgesetzt, da keiner der übrigen Anwärter das Anforderungsprofil so punktgenau erfüllte wie er: Dr. Renz ist selber Musiker, Kulturschaffender – und eben auch Manager, der nach eigenem Bekunden „weiß, wie man eine Bilanz schreibt“. Genau das hatte der Vorstand vorausgesetzt.

Nun wird bereits Anfang 2020 Abschied genommen. „Wir danken Herrn Dr. Renz für seine kompetente und verlässliche Tätigkeit beim Kulturring. Die Gäste haben sein Programm geschätzt und seine abendlichen Ansprachen wurden sein Markenzeichen im Theater“, teilt Vorstandsvorsitzender Heinz Möller mit.

Renz geht nach Berlin

Dr. Thomas Renz, der aus der Nähe von Stuttgart stammt, arbeitete vor der Station Peine als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hildesheim. In Zukunft wird der 40-Jährige als Kulturwissenschaftler für eine Stiftung in Berlin tätig werden. Der scheidende Geschäftsführer erklärt dazu: „Ich freue mich auf die Möglichkeit, an meine bisherigen wissenschaftlichen Tätigkeiten wieder anzuknüpfen. Ich danke dem großartigen Team des Kulturrings für die tolle Zusammenarbeit. Zu vielen Gästen habe ich ein persönliches Verhältnis aufgebaut, und die Rückmeldungen zum Theaterprogramm haben mich immer sehr gefreut. Auch bedauere ich, dass ich die nächste Saison 2020/21 nicht mehr selbst mitfeiern kann.“

„Nachricht hat mich eiskalt erwischt“

„Die Nachricht hat mich eiskalt erwischt“, sagt Christian Hoffmann, der zuvor Geschäftsführer beim Kulturring war. Seit seinem Ruhestand habe er als Betrachter von außen das Gefühl gehabt, alles liefe rund. „Für den Kulturring finde ich es nach so kurzer Zeit sehr schade, es tut mir wirklich leid“, sagt er auf PAZ-Anfrage. Unterdessen arbeitet der Vorstand des Kulturrings an einer Nachfolge-Regelung für die Geschäftsführung.

Von Kathrin Bolte

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