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Stadt Peine Digitalpakt: Rund 6,5 Millionen Euro für Peiner Schulen
Stadt Peine Digitalpakt: Rund 6,5 Millionen Euro für Peiner Schulen
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21:00 14.08.2019
Symbolfoto: Auch in Peiner Schulen soll in die digitale Infrastruktur investiert werden. Quelle: dpa
Peine

Gute Nachrichten für die Schulen in der Stadt und im Landkreis Peine: Wie der Peiner CDU-Landtagsabgeordnete Christoph Plett am Mittwoch mitteilte, können die Schulträger vor Ort ab sofort Geld aus dem Digitalpakt des Bundes beantragen. Rund 5,6 Millionen Euro davon fließen in den Landkreis Peine und etwa 870 000 Euro in die Stadt Peine. Die Voraussetzung: Die Schulträger müssen das Geld auch abrufen.

„Mit dem Startschuss zum Digitalpakt machen wir die Schulen in unserer Region fit für das digitale Zeitalter. Dank der heute vorgestellten Förderrichtlinie wissen die einzelnen Schulen schon jetzt, wie viel Geld ihnen in den kommenden Jahren zur Verfügung steht“, sagt Plett. Verteilt werden diese Mittel über eine Förderrichtlinie, das Antragsverfahren ist seit Mittwoch online.

Es geht dabei laut dem Kultusministerium zum Beispiel um die Verbesserung des WLAN-Netzes in den Schulen, digitale Lernplattformen, Anzeigegeräte in Klassenräumen wie zum Beispiel interaktive Tafeln, aber auch digitale Arbeitsplätze insbesondere in der berufsbezogenen Ausbildung und in den Naturwissenschaften.

Verteilung basiert auf zwei Säulen

Die Verteilung der Mittel basiert auf zwei Säulen: Jede Schule ab 60 Schülern erhält einen maximalen Sockelbetrag von 30 000 Euro (kleinere Schulen erhalten 500 Euro pro Schüler). Zusätzlich zu diesem Sockelbetrag steht jedem Schulträger ein sogenannter Kopfbetrag zu. Dieser Betrag errechnet sich anhand der jeweiligen Schülerzahlen. Der Schulträger kann den jeweiligen Kopfbetrag dann unter den Schulen in seinem Verantwortungsbereich eigenverantwortlich aufteilen.

„Ohne Antrag keine Auszahlung“

„Ohne Antrag keine Auszahlung. Je schneller der Förderantrag gestellt wird, desto schneller kann das Geld vor Ort bei unseren Schülerinnen und Schülern eingesetzt werden“, so Plett abschließend.

Zum Hintergrund: Landesweit stehen den Schulen in Niedersachsen für die Verbesserung ihrer IT-Bildungsinfrastruktur rund 522 Millionen Euro zur Verfügung. Ein Windhund-Verfahren nach dem Motto „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ gibt es nicht: Bis zum Ablauf des Jahres 2023 können die Schulträger beim Kultusministerium mehrfach Anträge bis zur Erreichung ihrer zugewiesenen Fördersumme stellen.

So wird das Geld verteilt

Mit fast 6,5 Millionen Euro soll die digitale Infrastruktur in den Schulen im Kreis und in der Stadt Peine ausgebaut werden. Das teilte der Peiner CDU-Landtagsabgeordnete Christoph Plett mit. Und er gab auch ein paar Beispiele, wie dieses Geld verteilt werden könnte.

Realschule Groß Ilsede 191 546 Euro.

Ratsgymnasium Peine 397 791 Euro.

Oberschule „Aueschule Wendeburg“ 119 827 Euro.

Förderschule Pestalozzi 49 000 Euro.

Berufsbildenden Schulen Peine 638 159 Euro.

Grundschule Schmedenstedt/Woltorf 23 832 Euro.

Burgschule Peine 132 077 Euro.

Die Schulen können sich zudem jeweils über einen Extra-Sockelbetrag von 30 000 Euro freuen.

Von Tobias Mull

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