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Stadt Peine Der erste Bildungsbericht des Landkreises Peine liegt vor
Stadt Peine Der erste Bildungsbericht des Landkreises Peine liegt vor
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17:00 24.08.2019
Der erste Bildungsbericht des Landkreises Peine beleuchtet die frühkindliche Bildung. Quelle: dpa
Kreis Peine

Der erste Bildungsbericht des Landkreises Peine liegt vor. Das umfangreiche Werk wird als „Meilenstein“ des datenbasierten kommunalen Bildungsmanagements bezeichnet. Jennifer Wimmer und Joachim Krenz vom Bildungsbüro stellten es jetzt dem Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport vor.

Bildung ist eine Querschnittsaufgabe

„Bildung ist eine Querschnittsaufgabe. Menschen mit guter Bildung haben bessere Gestaltungsmöglichkeiten und einen positiven Einfluss auf ihre Umwelt“, sagte Krenz. Entlang der Bildungsbiografie stelle der Bildungsbericht sowohl den Ist-Zustand als auch Entwicklungen dar, erläuterte Wimmer.

Eine Besonderheit der Bildungsberichterstattung ist die ressort- und zuständigkeitsübergreifende Darstellung. Berücksichtigt werden Daten der Bundes- und Landesstatistik, zahlreiche kreiseigene Statistiken und Berichte der Fachämter sowie eigene Erhebungen und Angaben der Gemeinden und der Stadt Peine.

Demografische Entwicklung

Der erste Bildungsbericht geht zunächst auf Rahmenbedingungen ein, die Auswirkungen auf die Bildung haben. Dazu zählen unter anderem die demografische Entwicklung, die zunehmende Zuwanderung und die Entwicklung von Jugend- und Altenquotient sowie die wirtschaftliche und soziale Lage wie Arbeitslosenquote und die Anzahl der Kinder im SGB II-Bezug.

Ausbau der Kindertagesbetreuung

Im Bereich der frühkindlichen Bildung geht es dann zum Beispiel um den quantitativen und qualitativen Ausbau der Kindertagesbetreuung, um den Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund, um allgemeine und spezielle Förderbedarfe der Kinder sowie um den Bildungsgrad der Eltern.

Bildungsmonitoring und Bildungsberichterstattung ermöglichen eine rasche Identifizierung relevanter Handlungsfelder und sind damit eine wichtige Basis für den Austausch und Planungen in Verwaltung, Politik, Institutionen und Verbänden. Damit können sie zur Verbesserung der Bildungsinfrastruktur und der Standortqualität sowie der Chancengleichheit, aber auch einzelner Bildungsbiografien beitragen.

Nächster Bericht erscheint 2020

Der nächste Bildungsbericht erscheint im Jahr 2020 und wird ergänzt um die Bereiche allgemeinbildende Schulen und Übergang Schule-Beruf sowie um ausgewählte Bereiche der non-formalen Bildung – zum Beispiel Kultur.

Von Jan Tiemann

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