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Stadt Peine Das wissen wir über den Stromausfall in Peine
Stadt Peine Das wissen wir über den Stromausfall in Peine
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19:08 29.07.2019
Nach dem Feuer im Peiner Umspannwerk begeben sich Brandermittler auf die Ursachensuche. Quelle: Kathrin Bolte
Peine

Gegen 10.40 Uhr am Freitagvormittag war plötzlich in Peine der Strom weg. Nach Angaben des Energieversorgers Eon Avacon hatten mindestens 5700 Haushalte in den Ortschaften Bortfeld, Ersehof, Fürstenau, Harvesse, Klein Ilsede, Meerdorf, Neubrück, Rüper, Sophiental, Wendeburg, Wense und Wipshausen keinen Strom. Betroffen waren nach Aussage von Petra Kawaletz von den Stadtwerken Peine auch einige Ortsteile von Peine und der Ostteil der Kernstadt (PAZ berichtete).

Um 12.45 Uhr waren dann alle Haushalte im betroffenen Gebiet – das sich über den östlichen und südlichen Bereichs Peine erstreckte - wieder an das Stromnetz angeschlossen“, sagte Michaela Fiedler, Sprecherin des Energieversorgers Eon Avacon, auf PAZ-Anfrage.

Wasser und Strom passt nicht zusammen

Der Brand im Umspannwerk, der für den Stromausfall verantwortlich war, machte besondere Sicherheitsaktionen der Feuerwehren nötig. Zunächst wurde der gesamten Anlage der Strom abgedreht. Die Rede ist von einer Havarie. „Bei Bränden in Zusammenhang mit Strom fällt Wasser wegen der Leitfähigkeit als Löschmittel aus“, erläuterte Ortsbrandmeister Dirk Tinius. Daher war die Feuerwehr auf eine größere Menge Kohlendioxid zur Brandbekämpfung angewiesen und habe den Kohlendioxid-Löschwagen der Werkfeuerwehr Peiner Träger hinzugezogen. „Bei diesem Löschverfahren ströme das Gas unter Druck heraus und nimmt dem Feuer den Sauerstoff“, verdeutlichte Tinius.

Technischer Defekt ist wahrscheinlich

Nach bisherigen Ermittlungen brach das Feuer aufgrund eines technischen Defekts in einem Schaltraum aus. Dennoch wird die Ursache noch genauer untersucht. Doch bis es soweit sei und die Brandermittler ihre Arbeit aufnehmen können, „stehen intensive Reinigungsarbeiten an“, betonte Petra Kawaletz. Bei einem Feuer dieser Art seien es vor allem Kunststoffe und Kabelisolierungen, die zu Schaden kämen, ergänzte Dirk Tinius und erklärte weiter: „Verbrennt Kunststoff, geht das grundsätzlich mit einer sehr hohen Rußbelastung einher.“ Ersten Schätzungen der Polizei zufolge gibt es einen extrem hohen Schaden.

Von Kathrin Bolte

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