Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Stadt Peine Das macht Pastor Frank Niemann künftig ohne seine Jakobi-Kirche
Stadt Peine Das macht Pastor Frank Niemann künftig ohne seine Jakobi-Kirche
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:34 10.06.2019
Der Peiner Pastor Frank Niemann (Mitte) wurde in den Ruhestand verabschiedet.Den Gottesdienst hatten Kollegen und Kirchenvorstand gestaltet – mit dabei war auch Superintendent Dr. Volker Menke (mit rotem Buch links neben Niemann). Quelle: Kirchenkreis Peine
Peine

Emotionaler Nachmittag: 16 Jahre war Frank Niemann Pastor in der Kirchengemeinde St-Jakobi – Pfingstmontag wurde er nun während eines besonderen Gottesdienstes in den Ruhestand verabschiedet. Zahlreiche Gemeindemitglieder, Weggefährten und Besucher hatten sich zu der Feierstunde in der St-Jakobi-Kirche versammelt, um den Geistlichen bei diesem Schritt zu begleiten.

Schließlich hatte Niemann in den vergangenen 16 Jahren in der Fuhsestadt viel bewegt: Hinter ihm liegen ungezählte Taufen, Konfirmationen, Trauungen und Beisetzungen – aber auch die Gründung des Verbandes der sechs Stadtkirchengemeinden sowie des Kindertagesstätten-Verbandes.

Frank Niemann bei seiner letzten Predigt. Quelle: Annemieke Ehlers

Seine Kirchen-Laufbahn begann Pastor Niemann im Jahr 1979 mit dem Vikariat in Hannover und Hildesheim. Die erste Pfarrstelle trat er 1982 mit 26 Jahren in Gifhorn an. Acht Jahre später ging es nach Arpke, im September 2003 kam Niemann dann nach Peine.

Und dort gab es viel zu tun: Renovierungen an der Kirche und im Gemeindehaus, die Generalüberholung der Orgel, den Krippenbau am Kindergarten oder auch die Sanierung der Türen an der Kirche. Nicht zu vergessen die vielen Projekte wie etwa Tauffeste und den Reformationstag sowie natürlich die vielen Begegnungen mit Vereinen und Organisationen.

Superintendent Dr. Volker Menke würdigte im weiteren Verlauf des Gottesdienstes die Verdienste Niemanns. Zudem überreichte er eine Urkunde des Landesbischofs und der Landeskirche an den scheidenden Pastor, aber auch der Ehefrau sprach er seinen Dank für ihre immerwährende Unterstützung aus.

Nachdem Niemann dann von Superintendent Menke gesegnet worden war, sprach Niemann seinen letzten Segen als Pastor vor der Kirchengemeinde – ein letztes „Amen“ in seiner aktiven Zeit als Pastor. Ein wahrlich emotionaler Augenblick.

Danach ging es ins Gemeindehaus, dort begrüßte Kirchenvorsteherin Ute Ebel die Gäste und leitete sogleich über zu den Kollegen Niemanns über, die allerlei Geschenke für den sanften Übergang in den Ruhestand vorbereitet hatten.

Nach dem Gottesdienst ging es zum Gemeindehaus. Quelle: Kirchenkreis Peine

Die Pastoren des Stadtkirchenverbandes überreichten dabei für erholsame Stunden einen bequemen Liegestuhl. Die Kindergartenkinder aus der St.-Jakobi-Kita sangen gemeinsam mit den Konfirmanden fröhliche Lieder und ernannten den Pastor mit einem entsprechenden T-Shirt zum „Spiekeroog-Piraten“.

Übrigens: Auch im Ruhestand wird der Pastor der Fuhsestadt erhalten bleiben. Gemeinsam mit seiner Frau hab er ein Haus in Peine bezogen. Und die Pläne für die Zukunft? Übersichtlich – „erstmal abschalten“, sagte er abschließend mit einem Augenzwinkern.

Von Annemieke Ehlers

Sie waren wieder unterwegs – die Teilnehmer an den „Peiner Classiks“ mit ihren schicken Schlitten. Und bei der Oldtimer-Rallye des Motorsportclubs Peine mussten wieder zahlreiche Aufgaben bewältigt werden.

10.06.2019

Die Peiner Polizei sucht Zeugen für eine Unfallflucht am Donnerstag beim Klinikum. Eine zweite Fahrerflucht konnte glücklicherweise schnell aufgeklärt werden.

10.06.2019

Ein Mofafahrer unter dem Einfluss von Kokain, ein betrunkener Autofahrer und ein Verkehrteilnehmer ohne erforderlichen Führerschein – die Peiner Polizei hatte in den vergangenen Tage allerlei zu tun.

10.06.2019