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Stadt Peine Darum unterstützt VW die Klima-Challenge
Stadt Peine Darum unterstützt VW die Klima-Challenge
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11:00 05.07.2019
VW-Mitarbeiter in der Gläsernen VW-Manufaktur in Dresden: Dorthin gibt es bei der Klima-Challenge eine Reise zu gewinnen. Quelle: dpa
Wolfsburg.

Volkswagen als Unterstützer der Klima-Challenge? Nicht wenige hat das mindestens erstaunt – was hat, so fragen sie, ein Autobauer mit Klimaschutz zu tun? Wird nicht immer noch der Diesel-Skandal aufgearbeitet, verlassen nicht immer noch viel zu viele umweltbelastende Autos die Produktionsstätten des Konzerns? Einerseits, ja. Andererseits bemüht sich VW seit Jahren um möglichst umwelt- und ressourcenschonendes Arbeiten und beschäftigt ganze Heerscharen von Mitarbeitern damit, diese Effekte immer weiter zu verbessern.

Sustainability-Rating für Lieferanten

Gerade ist das sogenannte Sustainability-Rating für Lieferanten des Autobauers eingeführt worden – mit diesem ausgeklügelten Fragebogensystem verpflichtet VW seine Zulieferer bis zurück zum kleinsten Rohstoffproduzenten, die Einhaltung von Maßgaben zu Umweltschutz, Menschenrechten und Korruption zu garantieren. Vor dem Hintergrund all dieser Bemühungen haben die Redaktionen von AZ, WAZ und PAZ entschieden, VW zur Beteiligung an der Klima-Challenge einzuladen. Günther Scherelis, Sprecher für Environment und Sustainability, erklärt, warum sich der Konzern darauf eingelassen hat.

Interview mit Günther Scherelis

Herr Scherelis, VW unterstützt als Sponsor die Klima-Challenge und sponsert eine Reise in die gläserne Manufaktur in Dresden – Shuttleservice im E-Mobil inklusive. Was hat Sie dazu bewogen?

Die Challenge #EsIstUnsErnst wollen wir fördern, weil sie wirkliches Engagement belohnt, also junge Menschen, die nicht nur Ihre Meinung sagen, sondern dann auch selbst entsprechend handeln.

Inwiefern ist denn VW aufgrund der gestiegenen Ansprüche an Klima- und Umweltschutz aktiv geworden?

Wir sind noch aktiver geworden, weil sich der Volkswagen Konzern im letzten Jahr auf die Pariser Klimaübereinkunft verpflichtet hat. Um in 30 Jahren klimaneutral zu sein, müssen wir jetzt noch viel stärker bei den Fahrzeugen, der Produktion und der Lieferkette auf die CO2-Emissionen achten. Wir führen nächstes Jahr den ID.3 als erstes Eletrofahrzeug einer neuen Generation ein, das bilanziell CO2-neutral an den Kunden geht. Und hier in Wolfsburg stellen wir die Kraftwerke auf Erdgas um und sparen ab 2022 rund 1,5 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr, soviel wie 870.000 Fahrzeuge jährlich ausstoßen.

Volkswagen selbst ist das eine, die Zulieferer und Partnerfirmen sind das andere – wie stellen Sie denn sicher, dass auch dort klima- und umweltgerecht gehandelt wird?

Genauso wie von uns selbst erwarten wir auch von unseren Zulieferern in Zukunft Klimaschutz und Nachhaltigkeit. So haben wir beispielsweise mit der Nutzung der Blockchain-Technologie begonnen, um präzise zurückverfolgen zu können, woher das Kobalt kommt, das wir für die Batterien der neuen E-Mobile brauchen. Wir wollen sicher sein, dass am Ursprungsort der Rohstoffe Umweltschutz und Menschenrechte beachtet werden.

Würden Sie auf ein E-Auto umsteigen – oder haben Sie gar schon eins vorbestellt?

Zur Zeit gehen alle E-Autos an unsere Kunden. Sobald wir intern bestellen können, bin ich auch dabei.

Von Stefanie Gollasch

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