Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Stadt Peine Bürgermeister Klaus Saemann bittet um Hilfe und Solidarität
Stadt Peine Bürgermeister Klaus Saemann bittet um Hilfe und Solidarität
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:19 25.03.2020
Bürgermeister Klaus Saemann (SPD) ruft die Peiner zu Solidarität auf. Quelle: Stadt Peine
Anzeige
Peine

In einem Schreiben wendet sich Bürgermeister Klaus Saemann (SPD) an die Peiner und bittet sie um Einsicht, Rücksicht und Solidarität während der Corona-Krise. Er sagt:

„Vielen Dank an alle, die in diesen Tagen ihren Beitrag zur Bewältigung der Situation in Peine leisten. Helfen Sie mit und bleiben Sie solidarisch! Ihre Bereitschaft, insbesondere für ältere und hilfebedürftige Menschen Hilfe zu leisten, ist zahlreich signalisiert worden. Wir werden entsprechende Hinweise zu diesen Angeboten auf unserer Internetseite sammeln und veröffentlichen. Gleiches gilt für Hinweise an Unternehmen, die aufgrund der notwendigen Maßnahmen in Not geraten sind.

Anzeige

„An Vorgaben halten“

 Die Ereignisse rund um das Coronavirus haben auch Peine in besonderem Maße erreicht. Die Vorschriften und Regelungen der Bundesregierung, der niedersächsischen Ministerien, des Landkreises und der Stadt Peine wirken sich auf alle Bereiche unseres gewohnten sozialen und beruflichen Lebens aus. Geschlossene Kindertagesstätten und Schulen, geschlossener Einzelhandel, geschlossene Restaurants, Kontaktbeschränkungen im sozialen Umfeld – alles das, was so selbstverständlich zu unserem Leben dazugehört, ist auf das absolut Notwendigste beschränkt. Nur so kann es gelingen, die gefährlichen Infektionsketten zu stören, deutlich zu verlangsamen oder im besten Fall zu unterbrechen.

Wenn wir uns alle an die Vorgaben halten und die vorbeugenden Verhaltensregeln streng einhalten, werden sich die positiven Auswirkungen zeigen. In der Verwaltung begleiten wir die Entwicklung sorgsam und haben präventiv Maßnahmen eingeleitet, um die Arbeitsfähigkeit der in den notwendigen Bereichen zu gewährleisten.  

Solidarität zeigen

Zur Stabilität der Versorgungslage können auch Sie aktiv etwas beitragen: Verzichten Sie bitte auf Hamstereinkäufe – sie sind nicht notwendig. Es reicht aus, Waren in haushaltsüblichen Mengen einzukaufen. So tragen sie dazu bei, dass insbesondere die Personen, die jetzt für uns in dieser Krisenlage im Einsatz sind und folglich erst abends einkaufen können, dann auch noch benötigte Waren vorfinden. Es muss unser oberstes Interesse sein, die Ansteckungsrisiken zu verringern und eine Infektion zu vermeiden. Bitte helfen Sie weiter solidarisch mit! Und mit Ihnen hoffe ich auf eine baldige Rückkehr zur Normalität.“

Von Redaktion