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Stadt Peine CDU kämpft für Schulstandorte Schmedenstedt und Woltorf
Stadt Peine CDU kämpft für Schulstandorte Schmedenstedt und Woltorf
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00:18 04.06.2019
Engagieren sich (von links): Hendrik Lieke, Jens Reinecke, Henrik Staats, Georg Schmidt und Jan-Philipp Schönaich. Quelle: privat
Peine

Neubau der Grundschule Schmedenstedt/Woltorf samt Erhalt der Grundschule Dungelbeck oder Schaffung eines gemeinsamen Schulstandortes in der Ortschaft Dungelbecküber diese beiden Varianten soll demnächst innerhalb der Schulstandortdebatte Peine Süd-Ost abgestimmt werden. Im Vorfeld der abschließenden politischen Debatte melden sich nun Vertreter den beiden Ortschaften Schmedenstedt und Woltorf zu Wort.

Erhalt des Schulverbundes Schmedenstedt-Woltorf

„Wir wollen uns deutlich positionieren und fordern den Erhalt des Schulverbundes Schmedenstedt-Woltorf ein“, sagt Hendrik Lieke aus Woltorf. „Dieser Schulverbund ist, seit seiner Gründung zum 1. August 1975, ein andauerndes Erfolgsmodell. Die erfolgreiche Arbeit soll aus unserer Sicht so uneingeschränkt fortgesetzt werden. Eltern, Schulelternrat und Kollegium betonen dies aus unserer Wahrnehmung und Kenntnis ebenfalls ausdrücklich. Es spricht für sich, wenn unsere Schüler im Vergleich mit anderen Schulen hervorragend dastehen und diese Schule zudem etliche Auszeichnungen für ihre Arbeit erhalten hat“, so Jens Reinecke, CDU Ortsrats-Mitglied in Schmedenstedt.

Die zusammengewachsene und bestehende Gemeinschaft werde zudem durch die gemeinsame Emmaus-Kirchengemeinde und das sportliche Zusammenwachsen, gerade auch im Jugendsportbereich, dokumentiert.

Nicht tatenlos zusehen

„Wir wollen und werden daher nicht tatenlos zusehen, wie unsere bewährte und gewachsene Schulstruktur, durch einen, ohne Not, ausgelösten Antrag der Rot-Grünen Fraktion im Rat der Stadt Peine aufs Spiel gesetzt wird“, heißt es weiter in einer Pressemitteilung. Man sei nicht bereit, diese einseitige Politik zu Ungunsten des Schulverbundes und damit der Wohnorte Schmedenstedt und Woltorf hinzunehmen.

„Es ist an der Zeit, dass die sachlichen Bewertungsgrundlagen von der Politik zur Kenntnis genommen, dargestellt und mit den betreffenden Ortschaften transparent kommuniziert werden. Bei so einer heiklen Frage wie der Zukunft unserer Schulstandorte erwarten wir zudem eine hohe Übereinstimmung innerhalb der Kommunalpolitik und der Schulleitung“, stellt Henrik Staats aus Woltorf mit Nachdruck klar.

Fakten sollen auf den Tisch

Georg Schmidt, Ortsratsmitglied aus Schmedenstedt ergänzt: „Wir wollen jetzt eingebunden werden, dabei sind alle Fakten ergebnisoffen auf den Tisch zu legen – fest steht allerdings, dass wir um den Erhalt unserer gemeinsamen Grundschule kämpfen werden, denn mit dem drohenden Wegfall unserer Schulstandorte ginge uns ein wesentlicher Bestandteil in der Bewertung der Zukunftsfähigkeit unserer Orte verloren.“

Die heutigen Probleme seien dabei bereits 1975 analog zu betrachten – rückläufige Schülerzahlen, permanenter Lehrermangel und in der Folge ausfallende Unterrichtsstunden. Auf Initiative des damaligen Schulrates sei der Schulverbund vorgeschlagen und in die Tat umgesetzt worden, um gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Und genau das solle auch bleiben. Deshalb betonen die Vertreter aus beiden Ortschaften abschließend: „Die CDU-Ortsverbände aus Schmedenstedt und Woltorf stehen hier eng zusammen und werben für den parteiübergreifenden Schulterschluss.“

Von Tobias Mull

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