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Stadt Peine Darum wird der Peiner Busbahnhof bald teilweise gesperrt
Stadt Peine Darum wird der Peiner Busbahnhof bald teilweise gesperrt
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16:56 25.07.2019
Die Fahrspuren am Busbahnhof sind in einem desolaten Zustand, am 5. August beginnen die Sanierungsarbeiten. Quelle: Archiv
Peine

Jetzt steht der Zeitplan: Am Montag, 5. August, beginnt der Ausbau der südlichen Fahrspur des Busbahnhofes in Peine. Das teilte die Stadtverwaltung am Donnerstag mit. Für den Ausbau ist eine Vollsperrung dieses Bereichs notwendig, die Arbeiten sollen voraussichtlich Ende September/Anfang Oktober 2019 abgeschlossen sein.

„In dieser Zeit wird die Nordseite des Bahnhofes weiterhin von den Busbetrieben angefahren“, betont Stadt-Sprecherin Petra Neumann. „Die entsprechenden Ersatzhaltestellen befinden sich direkt auf der gegenüberlie-genden Seite sowie in der Glockenstraße.“

Bahnhofsgebäude fußläufig erreichbar

Das Bahnhofsgebäude wird weiterhin fußläufig erreichbar sein, heißt es weiter in der Mitteilung. „Die Taxistände vor dem Bahnhof werden für die Dauer der Bauzeit in Teile der Parkstreifen in der Beethovenstraße verlegt“, so Neumann. „Es ist erforderlich, einen Teil der Parkplätze östlich des Bahnhofes zu sperren.“ Hinweise bezüglich der Linien- und Verkehrsführung seien direkt vor Ort ausgeschildert.

Im Anschluss an die Sanierung der südlichen folgt der Ausbau der nördlichen Fahrspur. Diese Arbeiten sollen im November 2019 abgeschlossen werden.

840 000 Euro kostet die Sanierung

Zum Hintergrund: Der Peiner Busbahnhofes wurde in den Jahren 1993 bis 1996 errichtet, um die Infrastruktur im Bahnhofsbereich zu verbessern und um im Bereich des Bahnhofes die Attraktivität zu steigern. Mittlerweile befinden sich die Fahrspuren in einem schlechten Zustand und müssen dringend erneuert werden.

Die Kosten belaufen sich auf etwa 840 000 Euro – doch diese gehen glücklicherweise nicht ausschließlich zulasten der Peiner Stadtkasse: Die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) hatte zunächst rund 277 000 Euro und später noch einmal rund 223 000 Euro Fördergeld zur Verfügung gestellt, sodass die Stadt nur etwa 340 000 Euro der Baukosten übernehmen muss.

Mehrere Ausschreibungen

Für die jetzt anstehende Sanierung hatte es drei Ausschreibungen von Seiten der Stadt gegeben. Die Verwaltung hatte gehofft, mit jeder weiteren Ausschreibung bessere Preise einzuholen, doch diese Rechnung ging nicht auf – denn ursprünglich lagen die Kosten bei „nur“ 530 000 Euro. Die zuvor nach Aussage der Stadtverwaltung oftmals erfolgreiche Strategie mehrerer Ausschreibungen wurde von der Opposition scharf kritisiert. Durch den oben beschriebenen Anstieg der Fördergelder konnte letztlich jedoch ein Anstieg der Kosten vermieden werden.

Und warum wird praktisch zum Beginn des neuen Schuljahres mit der Sanierung begonnen? Schließlich ist dann ja auch wieder mit einem höheren Fahrgastaufkommen wegen des Schülerverkehrs zu rechnen. Den Startzeitpunkt der Bauarbeiten begründet Stadtsprecherin Neumann unter anderem mit betrieblichen Gründen der zuständigen Baufirma. Weiter sei durch die mit den zu Freischießen anfallenden Einschränkungen im Straßenverkehr ein früherer Baubeginn nicht möglich gewesen.

Von Antje Ehlers

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