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Stadt Peine Burgschule: Kleine Sporthalle ab Januar wieder offen
Stadt Peine Burgschule: Kleine Sporthalle ab Januar wieder offen
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18:39 19.12.2019
Die Stadt hat für die Turnhallen der Burgschule Entwarnung gegeben: Es liegt kein Befall mit Schimmelsporen vor. Quelle: Archiv
Peine

Nach dem Schimmel-Alarm in der Peiner Burgschule im Oktober hat die Stadt nun Entwarnung gegeben: Zu keiner Zeit habe eine Gefahr für die Nutzer der beiden Turnhallen bestanden, einer Freigabe auch der kleinen Sportstätte stehe nichts mehr im Wege. Dies gehe aus dem Gutachten – basierend auf drei Messungen – hervor, das die Stadt Peine in Auftrag gegeben hatte, teilte die Stadt nun mit. In Absprache mit dem Landesgesundheitsamt soll die kleine Halle ab Januar wieder für den Schul- und Vereinssport freigegeben werden.

Im Oktober wurde mutmaßlicher Schimmel entdeckt

Im Oktober war bekannt geworden, dass sich in der Sporthalle an Turngeräten blauer Schimmel gebildet hatte, sie war daraufhin geschlossen worden. Zudem sei auch ein unangenehmer Geruch wahrnehmbar gewesen, hieß es. Bei einer intensiven Prüfung seien zwar leicht feuchte Außenwände im Geräteraum festgestellt worden, aber kein Schimmelbefall, teilte Petra Neumann, Sprecherin der Stadt Peine, seinerzeit mit. Allerdings habe man bemerkt, dass das Dach im Bereich der Duschräume undicht sei und die Reparatur beauftragt.

In Zusammenhang mit einem Wasserschaden war dann eine ergänzende Messung der Raumluft in Auftrag gegeben worden, um einen mikrobiologischen Befall auszuschließen. Während in der kleinen Burgschulhalle erhöhte Werte festgestellt wurden, zeigte die große Halle keine Auffälligkeiten. Infolge des Ergebnisses der Messung kam es zur Sperrung der kleinen Halle.

Reinigung der Halle brachte Besserung

Eine zweite und dritte Messung in der kleinen Halle hätten dann aber keine auffallenden Werte mehr ergeben. „Dieses Ergebnis zeigte sich bereits nach einer vom Gutachter in Folge der ersten Messergebnisse empfohlenen einfachen Reinigung der Halle. Daraus lässt sich schließen, dass es sich bei den erhöhten Partikelwerten in der ersten Messung um alten Lagerstaub gehandelt hat, der bei der Nutzung der Sporthalle aufgewirbelt wurde“, so Neumann.

Die Geruchsbelästigungen würden in Zusammenhang mit dem unter dem Gebäude befindlichen Kriechkeller stehen, erklärt die Sprecherin weiter, da der Keller eine Verbindung mit dem Erdreich aufweise. Für das Jahr 2021 sei eine umfassende Sanierung von Keller und Sporthalle geplant.

Zur Behebung habe man nun die offenen Randfugen hinter den Sockelleisten luftdicht verklebt und mit Schaum luftdicht verschlossen, sodass der Luftaustausch mit dem Keller unterbunden werde. Auch sei das Lüftungssystem auf dem Dachboden der Turnhalle von Fachfirmen begutachtet und ein baulicher Zugang zur Halle hergestellt worden. „Die derzeitige Umluftanlage der Halle soll nun zu einer regulierbaren Zuluftanlage umgebaut werden. Aufgrund langer Lieferzeiten kann dieses jedoch frühestens Anfang kommenden Jahres passieren“, heißt es.

Werte werden weiter überprüft

Mithilfe eines Datenloggers, einem Gerät zur Erfassung von Messwerten auf einem Speichermedium, der bereits installiert ist, soll über einen längeren Zeitraum das Raumklima überprüft und abschließend von einem Gutachter bewertet werden.

Abschließend gab Petra Neumann an, dass die Pflege und Reinigung der Sportgeräte besondere Beachtung finden müsse, da „es auf einem mit Leder bezogenen Turnkasten zu einem augenscheinlichen Schimmelbefall gekommen“ war.

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Von Antje Ehlers

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