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Stadt Peine 150000 Euro jährlich für den leichteren Kita-Einstieg in Peine
Stadt Peine 150000 Euro jährlich für den leichteren Kita-Einstieg in Peine
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00:23 23.06.2019
Die Initiatoren (v.l., hinten): Katja Haake, Koordinierungs- und Netzwerkstelle und Kita-Fachberatung des Jugendamts mit den Mitarbeitern der Caritas: Mareike Grobe, Rita Schütte-Neuhaus-Steinmetz, Anita Krauss und Leyla Ilerisoy sowie Farahnaz Ghorbani (vorne, 2.v.l.). Quelle: Kathrin Bolte
Peine

Es klingt wie ein Vorbereitungskurs für den Kindergarten, und doch ist es so viel mehr. Das Jugendamt Peine nimmt am Bundesprogramm „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend teil. Mit einer Fördersumme von bis zu 150 000 Euro pro Jahr, begrenzt bis 2020, ermöglicht das Projekt Peiner Migrationsfamilien den Zugang zur Kindertagesbetreuung zu erleichtern.

Brücken in die frühe Bildung bauen

Katja Haake von der Koordinierungs- und Netzwerkstelle und Kita-Fachberatung des Jugendamts in Peine zeigt anlässlich eines Sommerpicknicks im Caritasgarten auf, wie in Peine dieses Bundesprogramm installiert wurde. „Immer noch können nicht alle Familien gleichermaßen von der Kindertagesbetreuung erreicht werden, besonders sind damit Familien mit Migrationshintergrund gemeint. Daher ist es so wichtig, gerade diesen Familien Brücken in die frühe Bildung zu bauen. Durch dieses Programm ist es uns gelungen, diese Berührungsängste zu nehmen und die Familien gezielt auf die Möglichkeiten der Kinderbetreuung vorzubereiten“, erklärt die Kita-Fachberaterin.

Willkommensgruppen“ in Kindergärten

In Kooperation mit der Caritas und den Netzwerkpartnern Kita Gadenstedt, Bündnis für Familien, Kita Schatzkiste, Kita Martin Luther, Kita St. Elisabeth und Kita Villa Kunterbunt sowie der Stadt Peine konnten sogenannte „Willkommensgruppen“ in der Villa Kunterbunt, dem Martin-Luther-Kindergarten, der Kita Schatzkiste in Kooperation mit der Flüchtlingsunterkunft Lehmkuhlenweg und dem St. Elisabeth Familienzentrum initiiert werden. In den Gruppen sind derzeit zwischen 3 und 14 Kinder im Alter von einem bis fünf Jahren, jeweils mit einem Elternteil. Die Familien stammen aus dem Libanon, der Türkei, Tunesien, dem Irak, Syrien und dem Iran sowie aus Russland und Albanien.

So funktioniert Bildung in Deutschland

„Die Gruppen werden von den vier zusätzlich eingestellten Fachkräften geleitet“, erklärt die Koordinatorin für die Willkommensgruppen, Anita Krauss. Zudem wurden sogenannte „Rucksack- und Griffbereitgruppen“ eingerichtet. „In den Gruppen werden zum einen Informationen gegeben, beispielsweise wie eine Anmeldung in einer Kita vonstatten geht, warum Pünktlichkeit wichtig ist, welche Bildungschancen Kinder in Deutschland haben, und was es sonst noch für Regeln gibt. Dabei kommt auch die allgemeine sprachliche Bildung nicht zu kurz. Es wird aber auch zusammen gespielt, gebastelt, gesungen oder gemalt, gefrühstückt und Spaß gehabt, so wie heute beim Picknick“, ergänzt Haake.

Bestehende Angebote neu vernetzt

„Durch die Förderung können wir neue Angebote erproben, auf bestehende Angebote aufbauen und vorhandene Netzwerke hier in Peine erweitern. Dabei arbeiten wir eng mit lokalen Akteuren zusammen und vernetzen die vielfältigen Angebote für den Kita-Einsteig in der Region“, berichtet Haake. Interessenten können sich mit Anita Krauss (Caritas) unter (0 51 71) 70 03 61 oder per E-Mail an krauss@caritaspeine.de in Verbindung setzen.

Von Kathrin Bolte

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