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Stadt Peine Besuch aus Zimbabwe an der Burgschule
Stadt Peine Besuch aus Zimbabwe an der Burgschule
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13:54 21.11.2018
Besuch aus Simbabwe: Waisenhaus-Leiterin Schwester Diana (Mitte) und Synodia Mahachi von der Jesuitenmission. Quelle: privat
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Peine

Seit zehn Jahren unterstützt die Peiner Burgschule bereits die Missionsstation Makumbi in Simbabwe. Dass die vielen Sachspenden für Wasserleitung, Wohnhäuser und sogar Kühe vor Ort ankommen, das versicherten nun zwei Gäste von dort.

Der Alltag der afrikanischen Kinder

Waisenhaus-Leiterin Schwester Diana und Synodia Mahachi von der Jesuitenmission erzählten den Schülern vom Leben in der Missionsstation. Anhand von Bildern und Videos zeigten sie den Alltag der afrikanischen Kinder. Mit großen Augen verfolgten alle die bewegenden Schilderungen der Ordensschwester: „Unsere Kinder sind dankbar zur Schule zu gehen, denn nicht jeder hat die Möglichkeit, etwas zu lernen.“

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Die Flagge von Simbabwe. Quelle: Archiv

Bis zu 14 Kilometer Fußmarsch

Sie berichtete von Schülern, die bis zu 14 Kilometer Fußmarsch auf sich nehmen, um zur Schule zu kommen. Deren Klassen umfassen bis zu 80 Schüler. Fließendes Wasser gibt es in der Missionsstation einzig durch die Spenden aus Deutschland – das Waisenhaus soll in den nächsten Jahren auch an das Pumpensystem angeschlossen werden.

Dringend benötigt: Matratzen

Was jedoch genauso dringend benötigt wird wie sauberes Trinkwasser, sind Matratzen und Bettzeug. „Unsere 45 Waisenkinder müssen auf zerschlissenen Matratzen und Bettlaken schlafen, ich wünschte, jeder hätte ein gemütliches Bett“, erklärte Schwester Diana.

Weihnachtsbaumverkauf steht an

Dass dieser Wunsch erfüllt werden kann, dazu wollen die Burgschüler unter anderem am Freitag, 7. Dezember, beim Weihnachtsbaumverkauf beitragen. „Wir sind nun natürlich noch motivierter, möglichst viele Bäume zu verkaufen“, erklärt Schulleiter Jan-Philipp Schönaich. Verkauft werden auf dem Schulgelände von 8 Uhr bis Schulschluss Bäume, Getränke und Essen für den guten Zweck.

Ökumenischer Gottesdienst: Burgschüler trugen Fürbitten in unterschiedlichen Sprachen vor. Quelle: privat

Ökumenischer Gottesdienst mit Fürbitten

Bevor die Gäste aus Simbabwe ihre Reise Richtung Süddeutschland fortsetzten, wurden sie mit einem ökumenischen Gottesdienst verabschiedet. Burgschüler trugen dabei Fürbitten in unterschiedlichen Sprachen vor und veranschaulichten, für welche Projekte bislang schon gespendet wurde. Wer das Projekt unterstützen möchte, kann er in der Schule melden. Kontakt: Telefon 05171/49741, info@burgschule-peine.de.

Von Alex Leppert