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Stadt Peine Axmann kontert Buhmann: „Personaldebatte nicht zielführend“
Stadt Peine Axmann kontert Buhmann: „Personaldebatte nicht zielführend“
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12:13 21.09.2018
Symbolfoto: Über die personelle Ausstattung der Kitas in der Peiner Kernstadt ist eine Debatte entbrannt.
Symbolfoto: Über die personelle Ausstattung der Kitas in der Peiner Kernstadt ist eine Debatte entbrannt. Quelle: dpa
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„Dass die im Gesundheitsbericht ermittelten Zahlen für den Kernstadtbereich optimierungsfähig sind, steht außer Frage. Lösungsmöglichkeiten jedoch ausschließlich mit der Forderung nach mehr Personal zu verknüpfen, ist nicht zielführend“, sagt Stadtrat Christian Axmann im PAZ-Gespräch.

„In den städtischen Kernstadt-Kitas werden die Kinder, wie in allen weiteren Kitas auch, von engagierten pädagogischen Fachkräften durch die Kita-Zeit professionell begleitet“, macht der städtische Amtsleiter für Bildung und Kultur, Henrik Kühn, deutlich.

Fachkräfte für Sprachbildung

Durch zusätzliche Maßnahmen würden die Kinder Unterstützung in ihrer individuellen Entwicklung erhalten. So gibt es in neun städtischen Kitas zusätzliche Fachkräfte für Sprachbildung und Sprachförderung, die als Multiplikatorinnen ihre Teams auf vielfältige Weise im Kita-Alltag unterstützen würden. „Durch zusätzliche Bewegungsprojekte werden Kinder gezielt im motorischen Bereich gefördert“, so Kühn weiter. Auch nehme die Zusammenarbeit mit den Familien einen wichtigen Stellenwert in der Kita-Arbeit ein.

Axmann gibt zu bedenken: „Einleitend führt der Bericht aus, dass zur genaueren Einschätzung des Entwicklungsstandes und der Fähigkeiten eines Kindes standardisierte Testverfahren genutzt werden.“ Bei der Stadt Peine würden die Entwicklung der Schulfähigkeit als gemeinsames Ziel von Kindertageseinrichtungen und Grundschulen betrachtet werden. Dabei würden auch emotionale Empfindungen wie Sicherheit, Geborgenheit, Zufriedenheit, Mut und Freude eine wichtige Rolle als Grundlage für erfolgreiches Lernen und somit für einen gelungenen Schulstart spielen. Unklar bleibe in diesem Zusammenhang, inwieweit dieses bei der angewandten Diagnostik des jetzt vorgelegten Berichts berücksichtigt werde, so Axmann und Kühn abschließend.

Von Tobias Mull