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Stadt Peine „Ausgezeichnet“: Peiner Badeseen haben hohe Wasserqualität
Stadt Peine „Ausgezeichnet“: Peiner Badeseen haben hohe Wasserqualität
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15:10 13.05.2019
Wichtige Info für alle Badefreunde: Der Eixer See hat eine hohe Wasserqualität. Quelle: privat
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Kreis Peine

Mit „ausgezeichnet“ bewertet wurden der Eixer See, der Waldsee in Hämelerwald, der Badesee in Bettmar, die Kiesseen in Wipshausen und Wehnsen sowie der Pfannteich in Hohenhameln. Peines Kreissprecher Fabian Laaß sagt: „Am Mittwoch beginnt offiziell wieder die Badegewässersaison im Landkreis Peine. Bis zum 15. September nehmen Mitarbeiter des Gesundheitsamtes dann im dreiwöchigen Rhythmus Proben an den fünf EU-Gewässern im Landkreis Peine.“ Jens Wagener vom Gesundheitsamt Peine ergänzt: „Neben bakteriologischen Untersuchungen werden zusätzlich pH-Wert, Temperatur von Luft und Wasser sowie die Färbung und das Algenwachstum ermittelt.“ Die Ergebnisse der Gewässeruntersuchungen werden vom Landesgesundheitsamt im Internet unter www.badegewaesser.niedersachsen.de veröffentlicht.

Gute Wasserqualität

„Eine gute Nachricht für alle Freiwasserschwimmer: Wir konnten anhand der ersten Proben schon eine gute Wasserqualität in Niedersachsens Badegewässern feststellen“, sagt Ministerin Dr. Carola Reimann. Zum jetzigen Zeitpunkt seien die vorliegenden und bereits abschließend analysierten Proben aus den 272 Badegewässern von guter Qualität. In Niedersachsen sind 242 Badestellen mit „ausgezeichnet“ eingestuft (92 %), 16 Badegewässer haben das Prädikat „gut“ und lediglich 8 Badegewässer sind als „ausreichend“ eingestuft. Für zwei Badestellen würden noch nicht ausreichend Messdaten für eine Einstufung vorliegen. Besonders erfreulich sei, dass in Niedersachsen einmal mehr kein Badegewässer als „mangelhaft“ eingestuft wurde.

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Untersuchung auf Keime

Alle EU-Badestellen werden laut Reimann – wie von der EU vorgegeben – auf Indikatorkeime untersucht. Dadurch könne das jeweilige Gesundheitsamt insbesondere Hinweise auf fäkale Verunreinigungen erhalten. Hohe Zahlen bei den Indikatorkeimen würden die Möglichkeit anzeigen, dass auch Krankheitserreger in größerer Zahl in das Badegewässer gelangt sein könnten. Deshalb erlasse man in so einem Fall ein Badeverbot.

Von Thomas Kröger