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Stadt Peine „Aktive Mittagspause“ im Peiner Klinikum: „Wir sind euer Krankenhaus“
Stadt Peine „Aktive Mittagspause“ im Peiner Klinikum: „Wir sind euer Krankenhaus“
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20:14 11.03.2019
Mitarbeiter des Klinikums, die mit einer "aktiven Mittagspause" auf die Krisensituation im Klinikum Peine aufmerksam machen. Quelle: Kathrin Bolte
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Peine

Anlass des Zusammentreffens war die sich anschließende Betriebsversammlung, in der der Belegschaft das bereits fertiggestellte Personalgutachten, das ein wichtiger Teil des Sanierungsgutachtens der AKH-Gruppe ist, vorgestellt wurde. Es sieht keine personellen Einschnitte im Pflegebereich vor, schließt aber auch nicht aus, dass in anderen Bereichen ein Job-Abbau erforderlich sein könnte. Das Gutachten mache dennoch Mut, sagte Betriebsratsvorsitzende Christine Leckelt bereits in einem vorherigen Gespräch mit der PAZ. Und weiter: „Im Gutachten steht beispielsweise auch, dass Peine in Sachen Pflege gut aufgestellt ist. Wir machen hier also alle einen guten Job.“

Wir sind gekommen um zu bleiben ganz bei Ihnen!

Auch Montag lautete der Tenor „Wir sind das Klinikum“ oder „Wir sind gekommen um zu bleiben – ganz bei Ihnen“. Man wolle Gesicht zeigen mit der Aktion, aber sich auch kritisch damit auseinandersetzen, was in Zukunft mit dem Klinikum passiert. Die Stimmung auf der anschließenden Betriebsversammlung war gemischt. „Die Situation freut natürlich niemanden, aber wir haben motivierte und engagierte Mitarbeiter, die trotz allem zur Arbeit kommen und mit Freude dabei sind“, sagte Leckelt. Man sehe zuversichtlich auf das was kommt.

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Der Belegschaft vorgestellt hatte sich auch Franz Caesar, der nun neben Dr. Martin Windmann in der Geschäftsführung der AKH-Gruppe tätig ist. „Herr Caesar betonte, dass er nicht gekommen sei, um das Klinikum zu schließen“, berichtete Leckelt. Das stünde auch gar zur Debatte, erklärte die Betriebsratsvorsitzende. „So lange das Land Niedersachsen, das die Gesundheitsversorgung sicherstellen muss, Peine im Krankenhausplan vorsieht, so lange gibt es ein Krankenhaus. Wer den Versorgungsauftrag durchführt, also wem das Krankenhaus gehört, ist eine andere Sache

Von Kathrin Bolte

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