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Stadt Peine Acht neue Rekruten für die Peiner Schützengilde
Stadt Peine Acht neue Rekruten für die Peiner Schützengilde
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09:00 30.06.2019
Rekrutensitzung 2019: (1. Reihe von links) Andreas Höver, Jörg Buchberger, Tim Schüler, Stefan Schiffelholz, Stephan Lerch. (2. Reihe) Christian Axmann, Nico Krüger, Carsten Behrens. (3. Reihe) Wolfhard Träue und Steffen Bartels. Quelle: Privat
Peine

Wer in eine der sieben Peiner Freischießenkorporationen eintreten möchte, sieht sich mitunter mit abenteuerlichen Aufnahmeritualen konfrontiert. Der Hauptmann der Schützengilde, Andreas Höver, gibt einen Einblick in den Rekrutenabend.

Ins Collegiumszimmer geht es nur auf Einladung

 „Traditionell finden sich am Donnerstag nach Pfingsten die Rekruten der Schützengilde auf Einladung des Feldwebels im Collegiumszimmer, dem Traditionsraum der Schützengilde, ein. Hier haben nur Collegiumsmitglieder oder Gäste auf besondere Einladung Zutritt und dürfen das historische Ambiente bestaunen“, erläutert der Hauptmann der Schützengilde, Andreas Höver, dieses besondere Aufeinandertreffen, dass oftmals der Startschuss für eine lange Mitgliedschaft in selbiger ist.

Die Sache mit der Kleiderordnung

„Von zwei Rekruten, die kurzfristig noch in der sogenannten ,Notsitzung´ aufgenommen wurden, hat wohl einer die gewünschte Kleiderordnung falsch verstanden“, erzählt Höver, half dann aber selbst schnell mit einer im Asservatenschrank vorhandenen Schützenjoppe aus, „damit der jüngste Rekrut sich in seiner legeren Kleidung nicht ,underdressed´ vorkam.“

Der Feldwebel, Stephan Lerch, erläuterte gewohnt routiniert die Geschichte der Gilde, die Marschordnung sowie die anderen mitfeiernden Korporationen und ihre Behausungen. Der frisch gewählte Schützenmeister Thomas Bierschwale zeigte die modernen Schießanlagen und lud zum Trainieren ein. Zur kleinen Stärkung gab es von Frau Adjutant, Irmtraut Buchberger, liebevoll geschmierte Schmalz- und Käsebrote.

Einteilung in die Sektionen

„Hierauf folgte der für die Rekruten wichtigste Punkt: Die Einteilung in die Sektionen. Nachdem zwischendurch vielfältig die Trink- und Sangesgewohnheiten der Korporation geübt und die delikaten Spezialitäten wie Leuna und Feldwebelschluck getestet wurden, kam der krönende Abschluss: Akkerates Abmarschieren in die heimatliche Wohnung. Bösen Gerüchten zufolge mussten hier früher zu nächtlicher Stunde noch praktische Übungen auf dem Schützenplatz ausgeführt werden, aber auch die Gilde wird moderner und moderater, so dass der Abmarsch und der Zustand beim selbigen mittlerweile unter die sogenannte ,Schweigerose´ fällt“, sagt Höver.

In jedem Fall sei der Rekrutenabend – das bestätigten Hauptmann und Adjutant, die diesen vor 26 Jahren absolvierten – „ein markantes Ereignis, das in unauslöschlicher Erinnerung bleibt“.

Von Kathrin Bolte

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