ABBA-Show in den Peiner Festsälen lässt Publikum tanzen, feiern und singen
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Stadt Peine ABBA-Show lässt Publikum in den Peiner Festsälen tanzen, feiern und singen
Stadt Peine ABBA-Show lässt Publikum in den Peiner Festsälen tanzen, feiern und singen
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16:00 10.11.2019
"ABBA Review" konnten das Publikum musikalisch und visuell überzeugen.
"ABBA Review" konnten das Publikum musikalisch und visuell überzeugen. Quelle: Grit Storz
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Peine

Glitzerkonfetti, Plateaustiefel und schräge Kostüme: Die Besucher der Peiner Festsäle haben am Samstagabend ein gelungenes ABBA-Revival mit der Band „ABBA Review“ erlebt. Lange hielt es die Zuschauer im ausverkauften Haus nicht auf den Sitzen.

Kaum waren die ersten Takte des Klassikers „Waterloo“ zur Eröffnung erklungen, tanzten schon viele am Rand und in den Stuhlreihen. Manche waren vorbereitet und hatten Leuchtstäbe mitgebracht, die sie fröhlich schwenkten. Die vier Sänger versprachen dem Publikum eine Zeitreise „zum Mitwippen und Tanzen“ und tauchten sofort in die Musik der Siebziger ein: „Honey, Honey“, „Mamma Mia“, „Voulez-Vous“ und „Ring Ring“ brachten den Saal zum Kochen.

Ein Lichtermeer bei „Fernando“

Stimmungsvoll wurde es, als Isabell Classen als Anni-Frid Leuchtstäbchen an die Zuschauer verteilte, die sie beim ruhigen und doch nicht weniger umjubelten „Fernando“ schwenken sollten. Das ließen sich die Fans nicht zweimal sagen: Ein buntes Lichtermeer verwandelte den Saal zusammen mit der fantastischen Bühnenshow in einen Partytempel.

Einer der Höhepunkte war „Dancing Queen“, der König unter den Disco-Fox-Klassikern. Ausgelassen tanzten und hüpften die ABBA-Fans, textsicher waren die meisten sowieso. Live gesungen und mit einer dem Original sehr nahe kommenden Choreografie machte die Revival-Band der schwedischen Pop-Größe alle Ehre. Steve H. Stevens als Björn an der Gitarre überzeugte als Rock ’n’ Roller bei „So Long“ und ebenso als Sänger der verschiedenen Songs.

Nicht abgeguckt und doch wie das Original

Thorsten C. Mahnke als Björn hatte seine Keyboards fest im Griff und war für lustige Einwürfe zuständig, während Lidia Lingstedt den Part der Agnetha sowohl gesanglich als auch optisch hervorragend ausfüllte. Mitreißend und sehr bezaubernd führte sie mit Classen durchs Programm. Beiden Sängerinnen gelang es sehr gut, ihre musikalische Darbietung mit einer ansprechenden tänzerischen Leistung so zu kombinieren, dass es nicht „abgeguckt“ aussah und trotzdem stark an die echten ABBA erinnerte.

Als schließlich noch die Konfetti-Kanone abgefeuert wurde und die vier Musiker in weiß-goldene Outfits gehüllt „Money, Money, Money“ schmetterten, gab es kein Halten mehr. Schließlich kam das Quartett, das von zwei Mitmusikern an Schlagzeug und Bass begleitet wurde, nicht ohne mehrere Zugaben von der Bühne. Die fantastische Konzert-Party fand nach zwei Stunden ein Ende, das Publikum feierte die Band mit tosendem Applaus. Einhellige Meinung: Das war ein absolut gelungener Abend! Großartige Show, tolle Akteure und eine „Super Trouper“-Stimmung – gerne wieder im nächsten Jahr.

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Von Grit Storz