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Stadt Peine A2 nach schwerem Lkw-Unfall weiter gesperrt – Warnung vor Giftwolke aufgehoben
Stadt Peine A2 nach schwerem Lkw-Unfall weiter gesperrt – Warnung vor Giftwolke aufgehoben
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17:49 24.09.2019
Unter Atemschutz versuchen die Feuerwehrleute, die schwelende Salpetersäure zu löschen. Quelle: Tobias Mull
Zweidorfer Holz

Auf der Autobahn 2 zwischen Hannover und Braunschweig hat es kurz hinter der Raststätte Zweidorfer Holz einen schweren Lkw-Auffahrunfall gegeben. Derzeit laufen die Lösch- und Aufräumarbeiten. Die Warnung vor einer Giftwolke aus Salpetersäure, die in Richtung Norden zieht, wurde inzwischen aufgehoben. Im Zuge des Rückstaus hat sich bei Hämelerwald ein weiterer schwerer Unfall ereignet.

Im Video:

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14.12 Uhr:Damit beenden wir unsere Berichterstattung von vor Ort – bleiben aber weiterhin für Sie dran.

14.08 Uhr: Unfall bei Hämelerwald: Wie die Polizei mitteilt, trug der Fahrer des umgekippten Lkw nur leichte Verletzungen davon und musste nicht aus dem Wrack befreit werden. Wann allerdings mit den Bergungsarbeiten begonnen werden kann, ist weiterhin unklar, da die meisten Rettungskräfte bei dem Gefahrgutunfall Höhe Zweidorfer Holz gebunden sind.

13:49 Uhr: Ein umgestürzter Lastwagen blockiert derzeit alle drei Fahrstreifen der Autobahn 2 bei Hämelerwald in Richtung Berlin. Ersten Erkenntnissen zufolge war der Fahrer des Transporters um kurz nach 12 Uhr auf das Ende des Staus aufgefahren, der sich wegen des Unfalls Höhe Zweidorfer Holz gebildet hatte. Wann mit der Bergung des umgestürzten Lastwagens bei Hämelerwald begonnen werden kann, ist unklar. Ebenfalls offen ist die Frage, ob es bei diesem Unfall Verletzte gegeben hat.

Der Lastwagen stellte sich nach dem Unfall quer. Quelle: Christian Elsner

13.34 Uhr: Die Feuerwehr arbeitet weiter fieberhaft an der Bergung der Salpetersäure. Momentan sieht es nach einer Pump-Aktion aus. Immer wieder wird an einer Art Hebel hin und her gezogen.

13.06 Uhr:Die Rückführungsaktion ist anscheinend bei der Unfallstelle angekommen. Die gestrandeten Autofahrer können die Autobahn verlassen.

Erlaubtes Wenden auf der Autobahn: Die Polizei führt eine Rückführungsaktion auf der A2 durch. Quelle: Tobias Mull

13.03 Uhr:Die Feuerwehr bereitet sich anscheinend vor, die Salpetersäure abzupumpen. Ein entsprechender Behälter wird in Stellung gebracht.

Die Feuerwehr bereitet sich anscheinend vor, die Salpetersäure abzupumpen. Quelle: Tobias Mull

13.01 Uhr:Nun ist doch wieder Aktivität. Einsatzkräfte mit Schutzanzügen arbeiten an der Bergung des Gefahrengutes.

Einsatzkräfte mit Schutzanzügen arbeiten an der Bergung des Gefahrengutes. Quelle: Tobias Mull

12.54 Uhr:Die Feuerwehr hat wohl auf dem Pendlerparkplatz bei Wattenbüttel ein Lagenzentrum eingerichtet. Dort soll der Experte demnächst eintreffen.

12.51 Uhr: Die Bergung des Gefahrguttransporters gestaltet sich anscheinend schwierig. Nach PAZ-Informationen soll nun ein Experte klären, wie es weiter geht. Der muss jedoch erst an der Unfallstelle eintreffen. Bis dahin ruhen anscheinend die Bergungsarbeiten.

12.44 Uhr: Augenscheinlich hat die Feuerwehr jetzt wohl auch eine Drohne im Einsatz. Jedenfalls surrt ein solches Flugobjekt über die Einsatzstelle.

12.35 Uhr: Ein anderer Augenzeuge berichtet, dass der Unfall sich gegen 8 Uhr ereignet hat. „Nach etwa einer halben Stunde waren dann die ersten Rettungskräfte da.“

12.30 Uhr:Zwischen Hämelerwald und Peine in Fahrtrichtung Braunschweig wird ein weiterer Unfall gemeldet. Es besteht Gefahr durch eine ungesicherte Unfallstelle. Nach Angabe der Verkehrsmanagementzentrale ist ein Rettungshubschrauber im Einsatz.

12.29 Uhr: Angeblich sind 160 Einsatzkräfte vor Ort - und es wird wohl sogar nachalarmiert. „Wegen der Atemschutzgeräteträger“, sagt ein Fachmann. Diese müssen wohl langsam abgelöst werden.

12.25 Uhr:Ein Augenzeuge: „Wir fuhren an der Raststätte vorbei und plötzlich sahen wir Rauch aufsteigen. Wir sind dann in die Eisen und haben in etwa 200 Meter Entfernung dann die Lkw gesehen. Das sah echt übel aus.“

12.17 Uhr:Auch die Gegenfahrbahn ist noch immer gesperrt. Dort sind auch Einsatzkräfte stationiert.

Auch die Gegenfahrbahn ist noch immer gesperrt. Dort sind auch Einsatzkräfte stationiert. Quelle: Tobias Mull

12.08 Uhr: Einsatzkräfte in grünen Chemikalien-Schutzanzügen dringen in den Lkw vor.

Bei einem Unfall mit vier Lastwagen auf der Autobahn 2 zwischen Peine und Braunschweig ist Salpetersäure ausgetreten. Quelle: Tobias Mull

12.04 Uhr:Viele Autofahrer kommen verärgert zur Einsatzstelle und fragen, wann es weitergeht. Wenn sie dann die mehr als 30 Einsatzfahrzeuge und die Dutzenden Einsatzkräfte sehen, realisieren sie das Ausmaß des Unglücks und zeigen Verständnis.

12.00 Uhr: Nun sind auch Einsatzkräfte in grünen Schutzanzügen im Einsatz. Und noch immer qualmt es aus dem Lastwagen.

Auf der A2 waren Feuerwehrleute in grünen Schutzanzügen im Einsatz. Quelle: Tobias Mull

11.54 Uhr: Nach Angaben von im Stau stehenden Autofahren, muss sich der Unfall gegen 7.45 Uhr ereignet haben. Die Strecke sei frei gewesen.

11.50 Uhr: Die Autos müssen zurückgeführt werden, weil die beiden Fahrbahnen durch eine massive Betonwand getrennt sind. Was hier dem Unfallschutz dient, erweist sich jetzt als echter Nachteil. Viele fragen sich, warum es in der Betonwand keine Notöffnungen gibt?

11.35 Uhr:Mehrere Einsatzkräfte in ABC-Schutzanzügen arbeiten mit Hochdruck am Lastwagen, der Salpetersäure geladen hat. Noch immer qualmt es aus dem nun etwas geöffneten Heck.

11.28 Uhr: Inzwischen bestätigt die Polizei, dass es zwei Schwerverletzte gegeben hat. Dabei handelt es sich um die zwei Fahrer, die eingeklemmt worden waren, aber bereits kurz nach 10 Uhr befreit wurden.

11.26 Uhr: Ulrich Schäfer, 65 Jahre, Ukermark: „Ich fuhr drei Lkw dahinter, habe von dem Unfall aber nichts mitbekommen. Die gingen nur alle plötzlich in die Eisen und zogen nach links. Das habe ich dann auch gemacht. Doch dann dachte ich: Rettungsgasse. Dann bin ich auf die Standspur gefahren. Ich bin dann gleich zum Unfalllastwagen gerannt. Einer der Fahrer war eingeklemmt aber ansprechbar. Der fragte dann nach einer Zigarette - und die habe ich ihm dann gegeben.“

LKW-Fahrer Ulrich Schäfer, 65 Jahre, aus der Ukermark berichtet vom Unfall: "Einer der Fahrer war eingeklemmt aber ansprechbar. Der fragte dann nach einer Zigarette - und die habe ich ihm dann gegeben." Quelle: Tobias Mull

11.13 Uhr: Die Gefahrwarnung für die Bevölkerung wurde inzwischen aufgehoben. Sie war in Abstimmung mit dem Einsatzleiter vorsorglich veranlasst worden. Wie die Polizei Braunschweig mitteilt, ist die Konzentration der Salpetersäure so gering, dass für die umliegenden Gemeinden keine Gefahr besteht.

11.10 Uhr:Die Rückführung der gestrandeten Autos läuft auf Hochtouren. „Die Lkws werden es wohl nicht schaffen zu wenden und müssen wohl stehenbleiben“, sagt ein Polizist.

11.07 Uhr:Der Ersthelfer hat soeben eine Atemschutzmaske umgeschnallt bekommen und wurde zum Schnelleinsatzzelt geführt. Dort soll er wohl untersucht werden. „Ich bin selbst bei der Feuerwehr, eigentlich ist das nicht nötig - aber okay“, sagte er.

11.04 Uhr: Unter den gestrandeten ist auch Ralf Schierenböken vom Vorstand der Volksbank BraWo. „Eigentlich wollte ich um 9 Uhr in Braunschweig sein - das wird wohl nichts mehr. Aber Hauptsache, die Fahrer wurden hoffentlich nicht schlimmer verletzt“, sagt er.

11.01 Uhr: Direkt nach dem Unfall hat ein Nichtbeteiligter erste Hilfe geleistet. War er den Salpetersäure-Dämpfen ausgesetzt? Auf jeden Fall soll er jetzt gründlich untersucht werden.

10.57 Uhr: Salpetersäure (HNO3) ist eine farblose und stark riechende Flüssigkeit und wirkt stark ätzend. Bei Hautkontakt können schwer heilende Wunden entstehen. Mit anderen Stoffen kann Salpetersäure heftige Reaktionen auslösen. Bei Berührung mit brennbaren Stoffen besteht Feuergefahr.

10.56 Uhr: Die Polizei spricht zwar von einem Unfall, die Unfallstellen liegen jedoch Dutzende Meter auseinander. Vor dem brennenden Lastwagen hatte es wahrscheinlich zuerst gekracht, kurz danach direkt dahinter.

10.53 Uhr: Noch immer dringt dichter Rauch aus dem Lastwagen. Dutzende Einsatzkräfte sind auf der Autobahn.

10.40 Uhr: Muss man nach den Diskussionen der letzten Monate auch mal sagen: Die Rettungsgasse ist vorbildlich.

Seltenes Bild auf der A2: Die Rettungsgasse ist vorbildlich. Quelle: Tobias Mull

10.38 Uhr:Im Einsatz sind auch Dekontaminationseinheiten aus Vechelde und Hohenhameln.

10.32 Uhr: Die Feuerwehr baut ein weiteres Schnelleinsatzzelt auf. Es dienst beispielsweise als eine Art „Sozialraum“ für Atemschutzgeräteträger bei größeren Einsätzen oder als Stabsraum der Einsatzleitung.

Die Autobahn wurde in beide Richtungen in Höhe der Raststätte Zweidorfer Holz komplett gesperrt. Quelle: Tobias Mull

10:31 Uhr:Anscheinend wird auch eine Rückführung über die Raststätte Zweidorfer Holz geprüft.

10:30 Uhr:Die Polizei hat entschieden: Der Verkehr wird nach Peine zurückgeführt. Die Strecke ist etwa 7 Kilometer lang, Tausende Fahrzeuge sind wohl betroffen.

Die Unfallstelle glich einem Trümmerfeld. Quelle: Tobias Mull

10.21 Uhr:Gerade rast ein Polizeiwagen mit Blaulicht Richtung Peine - wird jetzt doch die Rückführung der im Stau stehenden Autos gestartet?

10.19 Uhr:Mittlerweile sind bis zu 30 Einsatzfahrzeuge vor Ort. Und noch immer qualmt es aus dem verunfallten Lastwagen.

10:18 Uhr: Polizei prüft ernsthaft die Rückführung der im Stau stehenden Fahrzeuge. Das Problem: Die Straßen in Peine sind auch komplett überlastet, eine Rückführung somit schwierig.

10.14 Uhr:Nach Angaben der Polizei gibt es zwei verletzte Fahrer, die beide mittlerweile aus ihren Führerkabinen befreit werden konnten. Über die Schwere der Verletzungen konnten noch keine Angaben gemacht werden.

10.10 Uhr: Mehr als 20 Einsatzfahrzeuge befinden sich mittlerweile auf der Autobahn - und noch immer qualmt es aus dem Heck des Lkw. Die Löscharbeiten gestalten sich anscheinend schwieriger als gedacht.

10.07 Uhr:Auf der BAB 2 zwischen Zweidorfer Holz und Watenbüttel kommt es durch den Austritt von Chemikalien nach einem Verkehrsunfall zu einer ätzenden / giftigen Dampfwolke, die in Richtung Norden zieht. Bitte schließen Sie vorsorglich Fenster und Türen und schalten Sie Klima- und Lüftungsanlagen ab. Informieren Sie bei Bedarf Ihre Nachbarn. Halten Sie die Notrufnummern von Feuerwehr und Polizei für Notrufe frei.

Durch die ausgelaufene Salpetersäure bildete sich eine Rauchwolke. Die Polizei bat Anlieger, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Quelle: Tobias Mull

10.06 Uhr:Die Feuerwehr hat jetzt ein Art Zelt aufgebaut, die Funktion ist noch unklar. Möglich, dass es mit der ausgelaufenen Salpetersäure zu tun hat. Noch immer kommt dichter Qualm aus dem Heck einer der beteiligten Unfall-Lkw.

Die Feuerwehr war mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort. Quelle: Tobias Mull

10.05 Uhr: Anscheinend werden Kräfte nachlarmiert. Aus Richtung Wendeburg sind Martinshörner zu hören.

10.04 Uhr: Die Feuerwehr versucht jetzt von der Gegenfahrbahn aus, den Brand zu löschen. Dort wird schweres Gerät abgeladen.

9.43 Uhr: Es gibt Einsatzkräfte auf mehreren hundert Meter Autobahnstrecke. Anscheinend gibt es zwei Unfallorte kurz hintereinander.

9.31 Uhr: Wegen der Rauchentwicklung ist die Autobahn aktuell beidseitig gesperrt. Die Rettungskräfte versuchen, mit schwerem Atemschutz, den Fahrer aus dem Führerhaus zu befreien. Der Rettungshubschrauber ist gelandet. Noch gibt es keine Angaben über Verletzte. Es kommt zu langen Staus, Ortskundige werden gebeten, das Gebiet großräumig zu umfahren.

Die A" ist in beide Richtungen gesperrt. Feuerwehr und Hilfskräfte sind im Einsatz. Quelle: Tobias Mull

Von Tobias Mull

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