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Stadt Peine A+B: Fuhrpark mit Sicherheitssystem ausgerüstet
Stadt Peine A+B: Fuhrpark mit Sicherheitssystem ausgerüstet
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15:57 02.12.2019
Die Müllwagen von A+B wurden mit einem neuen Sicherheitssystem ausgerüstet, um Unfälle beim Abbiegen zu vermeiden. Quelle: A+B
Kreis Peine

Übersehen im toten Winkel – ein gefährliches Problem vor allem für Radfahrer und Fußgänger. Gerade bei Müllwagen mit verschiedenen, hohen Aufbauten und einem eingeschränkten Sichtfeld unmittelbar vor und neben dem Fahrerhaus ist der tote Winkel sehr groß.

„Die Fahrer bei A+B haben eine hohe Verantwortung im täglichen Betrieb. Die Verkehrsdichte hat zugenommen und Verkehrssituationen sind komplexer geworden, besonders im städtischen Bereich mit vielen verschiedenen Verkehrsteilnehmern. Dazu kommen oft städtebaulich problematische Bereiche in engen Straßen oder Gassen“, erklärt Geschäftsführer Olaf Eckardt von den Abfallwirtschafts- und Beschäftigungsbetrieben (A+B).

Um das Unfallrisiko zu minimieren, hat A+B verschiedene Abbiege-Assistenzsysteme im Betrieb getestet. Kameras erfassen bei Einleitung des Abbiegevorgangs das Feld des toten Winkels und können dabei bewegliche von unbeweglichen Objekten unterscheiden. Der Fahrer wird über ein akustisches Signal und ein optisches Alarmzeichen auf einem zusätzlichen Monitor im Cockpit gewarnt.

Alle Abfallsammelfahrzeuge und Abrollkipper ausgestattet

Sechs Abfallsammelfahrzeuge und ein Abrollkipper aus dem Abfallentsorgungszentrum in Hohenhameln Stedum-Bekum wurden mit Geräten verschiedener Hersteller ausgestattet und über mehrere Wochen im Betrieb getestet. A+B hat sich letztendlich für ein System entschieden, das auf allen Fahrzeugtypen einsetzbar und zertifiziert ist.

Inzwischen sind bei A+B alle Abfallsammelfahrzeuge und Abrollkipper damit ausgestattet. „Glücklicherweise waren Fahrzeuge von A+B noch nie an tragischen Unfällen beteiligt. Deshalb ist die Ausstattung unserer Fahrzeuge mit Abbiege-Assistenzsystemen ein wichtiger Beitrag, das Unfallrisiko weiter zu minimieren. Sicherheit steht bei uns ganz oben. Wir möchten die Fahrer und die Bürger in kritischen Situationen schützen und vor schweren Unfällen bewahren“, so Olaf Eckardt.

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