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Stadt Peine 3000 Stahlkocher legen die Arbeit nieder
Stadt Peine 3000 Stahlkocher legen die Arbeit nieder
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12:59 07.02.2019
Warnstreik: Beschäftigte der Salzgitter AG gehen mit Transparenten und Fahnen vor das Tor 1 der Salzgitter AG. Quelle: dpa
Salzgitter/Peine

Im Tarifkonflikt der nordwestdeutschen Stahlindustrie haben rund 3000 Beschäftigte in Niedersachsen die Arbeit vorübergehend niedergelegt. Betroffen war nach Angaben der IG Metall zum Auftakt am Donnerstag unter anderem der Stahlkocher Salzgitter. Vor dem Werkstor der Salzgitter AG sammelten sich aber unter anderem auch Beschäftigte der Peiner Träger GmbH, der Verkehrsbetriebe Peine, von Mannesmann oder Volkswagen. Die Kollegen seien „alle ziemlich erbost“, weil die Arbeitgeber noch kein Angebot vorgelegt hätten, sagte eine IG-Metall-Sprecherin. Für Freitag sind die Beschäftigten des Stahlwerks Georgsmarienhütte zum Warnstreik aufgerufen.

Vorwürfe gegen Arbeitgeber

Hasan Cakir, Konzernbetriebsratschef der Salzgitter AG, warf den Arbeitgebern Unverschämtheit vor. „Die Arbeitgeber müssen nicht so tun, als wäre unsere Tarifforderung nicht klar und verständlich“, sagte er. „Die Beschäftigten lassen sich nicht für dumm verkaufen und haben keine Lust auf solche Spielchen.“ Angesichts guter Jahre in der Stahlindustrie erwarteten die Beschäftigten, dass ihre Arbeitsbedingungen deutlich verbessert würden. IG-Metall-Verhandlungsführer Knut Giesler betonte: „Beim Thema Arbeitszeit haben einige Arbeitgeber die Zeichen der Zeit nicht erkannt.“

Sechs Prozent mehr Gehalt

Umstritten in den Tarifverhandlungen ist vor allem die Forderung der Gewerkschaft nach der Einführung eines Urlaubsgelds von 1800 Euro, das in freie Tage umgewandelt werden kann. Außerdem will die IG Metall für die rund 72 000 Beschäftigten der nordwestdeutschen Eisen- und Stahlindustrie in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen sechs Prozent mehr Gehalt. Am Dienstag hatten bereits rund 1400 Beschäftigte in Nordrhein-Westfalen die Arbeit vorübergehend niedergelegt. Die nächste Verhandlungsrunde ist am 18. Februar. In der bislang letzten - der dritten - Verhandlungsrunde hatte die Arbeitgeberseite kein Angebot vorgelegt.

Von dpa

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