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Sport Überregional Beide Derbys ohne Sieger
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11:15 26.04.2010
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Kaiserwetter, kolossale Resonanz mit 600 Zuschauern am Rand, aber kein hannoverscher Sieger – das ist die Bilanz des doppelten Lokalderbys zum Wiederbeginn der Hockey-Regionalliga. Auf dem Platz An der Graft trennten sich erst die Frauen von Gastgeber DHC und Hannover 78 mit 1:1. Dann gab es auch bei den Männern keinen Gewinner. Nur machten es die beiden Kontrahenten beim 5:5 tor- und spannungsreicher.

Die DHC-Männer hatten den besseren Start. Mit 3:1 führte das Team von Trainer Jörg Wehrmeister, zuvor Vorletzter, gegen den Spitzenreiter und drehte die Rangfolge der Tabelle auf den Kopf. „Ich dachte schon, wir würden geschlachtet werden. So schlecht haben wir gespielt“, sagte 78-Trainer Mike Wiebe. Doch das Blatt wendete sich. 78 erzielte die nächsten drei Treffer.

Zwar ging es nach dem Wechsel nicht so torreich weiter, Spannung gab es dennoch. Denn nachdem der DHC wieder mit 5:4 in Front gezogen war, bekamen in der Schlussphase gleich drei DHC-Akteure eine Zeitstrafe aufgebrummt. „Dass wir in dreifacher Unterzahl nur noch einen Gegentreffer kassiert haben, war schon gut. Dennoch war auch der Sieg greifbar nahe“, sagte DHC-Coach Wehrmeister. „Nach diesem Spielverlauf müssen wir mit dem einen Punkt zufrieden sein“, sagte Pendant Wiebe. Tore: Jan Alex (2), Sven Alex, Jan-Philip Pietrak, Martin Blankenstein für den DHC; Gordon Wellermann (2), Steffen Trüttgen, Fabian Heller, Philip Reihs für 78.

Mit seinem einen Punkt war Theun Langendijk dagegen nicht zufrieden. Seine Männer vom dritten hannoverschen Regionalligisten, DTV, kamen bei Alster Hamburg II nur zu einem 2:2. „Wir hatten ein Dutzend klare Chancen. Daraus haben wir zu wenig gemacht. Positiv ist nur, dass wir nach dem zweimaligen Rückstand uns immer wieder zurückgemeldet haben“, sagte der Trainer. Fabian Lange und Cornelius von Bismarck erzielten die DTV-Treffer.

Im Derby der Frauen gab es zumindest einen moralischen Sieger. Die DHC-Führung glich Mareike Fieker in der 42. Minute zum Endstand aus. „Wir waren das ganze Spiel das bestimmende Team. Auch DHC-Coach Dirk Wagner hat von einem geschenkten Punkt für ihn gesprochen“, sagte 78-Coach Carsten Salzer.

mab