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Sport Regional Zurückhaltung weg, Erfolg da: Aufsteiger HSV dreht Derby
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18:19 12.09.2019
Umkämpfes Derby: Anna Schlender (am Ball) erzielte zwar fünf Tore für die SG Adenstedt, doch die Partie gewannen die B-Juniorinnen der HSV Vechelde/Woltorf (schwarz). Quelle: Isabell Massel
Kreis Peine

Zum Start Niederlagen samt Schiri-Unmut kassierten die A- und B-Juniorinnen der HSG Nord.

A-Juniorinnen

JSG Münden/Volkmarshausen – HSG Nord Edemissen 31:27 (14:12). „Unser Kampf wurde nicht belohnt“, bedauerte HSG-Trainer Edgar Rot. Nach einer Leistungssteigerung zum Start in die zweite Halbzeit hatten die Edemisserinnen einen 12:14-Pausenrückstand in eine 17:15-Führung (35.) gedreht. „Da hat die Mannschaft mit sehr viel Leidenschaft gespielt“, stellte Rot erfreut fest. Doch die Führung war schnell wieder futsch. Der HSG-Trainer machte dafür auch unerklärliche Entscheidungen der Schiedsrichter verantwortlich. „Leider haben wir uns von diesen Entscheidungen völlig aus dem Konzept bringen lassen und haben klare Torchancen nicht genutzt“, ärgerte sich Rot. Beim 26:30 war eine Vorentscheidung gefallen (56.).

Einen guten Einstand attestierte der HSG-Trainer den drei Neuzugängen Sarah Matte (SG VfL Wittingen/Stöcken), Carlotta Willgeroth und Ronja Bajohr (beide HSG Müden/Seershausen), die allesamt mehrfach trafen. „Sie haben sich sehr gut und aktiv ins Spiel eingebracht“, lobte der Coach.

HSG Nord: Bajohr (3), Willgeroth (3/1), Majometano (6), Prilop (1), Matte (6/2), Lindenthal (1), Teichmann (7/4).

B-Juniorinnen

HSV Vechelde-WoltorfSG Adenstedt 18:14 (6:8). Ein mutigerer Auftritt in Hälfte zwei bescherte Aufsteiger HSV nach einem Pausen-Rückstand noch den Derby-Sieg. „Anfangs sind wir mit der 6:0-Deckung des Gegners nicht klar gekommen, das waren die Mädels aus der Regionsliga nicht gewohnt“, sagte HSV-Trainerin Astrid Rutsch. Doch nach der Pause habe ihr Team die Zurückhaltung in der neuen Liga abgelegt. „Die Abwehr stand gut, wir haben mehr aus dem Rückraum geworfen, schneller gespielt und die Passwege zugestellt“, stellte Rutsch erfreut fest. Sieggarantin der HSV war Keeperin Tessa Harmuth. „Sie hat grandios gehalten“, lobte HSV-Trainerin Rutsch, die übrigens auch Jugendwartin der SG Zweidorf/Bortfeld ist. Die HSV-Mannschaft besteht aus Spielerinnen beider Vereine, die Regularien erlauben allerdings in der B-Juniorinnen-Landesliga keine Jugendspielgemeinschaften mehr.

Adenstedts Betreuerin Franzsika Duwe war trotz der Niederlage mit der spielerischen Leistung ihrer Mannschaft zum Saisonstart zufrieden. „Gerade die Abwehr war sehr gut.“ Ihr Team erspielte sich auch zahlreiche Tor-Möglichkeiten, aber die Chancenverwertung war ausbaufähig. „Die Mannschaft war zum Saisonstart noch sehr nervös, das hat man im Abschluss gemerkt“, bilanzierte die SGA-Betreuerin.

HSV: Fahlbusch (1), Samborski (5), Heineke (1), Mudrow (9/2), Rump (2/2).

SGA: Giesemann (2), Gieselmann (1), Strauß (4), Winkler (1), Gappenberger (1), Schlender (5/2).

SG VfL Wittingen/Stöcken – HSG Nord Edemissen 25:24 (15:12). Eine knappe und vermeidbare Niederlage in einem ausgeglichenen Spiel hatte HSG-Trainerin Lena Klemm gesehen. „Leider haben wir auf den Außenpositionen nicht gut gedeckt und von dort auch nicht gut getroffen“, bedauerte sie. Mehr ärgerte sie sich jedoch über die Leistung der Schiedsrichter, die sie mitverantwortlich für das Ergebnis machte. „Bei jeder Gelegenheit haben sie uns mit sieben Metern oder gelben Karten bestraft. Da sind unsere Spielerinnen natürlich immer vorsichtiger geworden und haben in der Abwehr nicht mehr so zugepackt.“ Eine klare Fehlentscheidung monierte sie bei einem Foul an Kae Majometano, die aus der Luft geholt worden sei. Doch statt einer Roten Karte habe es nur zwei Minuten gegeben. „Wir fühlten uns benachteiligt“, sagte Klemm, die ein Unentschieden für das gerechtere Ergebnis gehalten hätte.

HSG Nord:Hintz (2), Rönick (2), Majometano (9/5), Poersch (1), Präkels (3), Homann (6/2), Siedentop (1).

Von Christian Meyer

Schwere Aufgabe für Groß Lafferdes Verbandsliga-Handballer: Denn sie müssen beim MTV Braunschweig II antreten – und die zählt Lafferdes Pressesprecher Steffen Slabon zu den Top-Drei-Teams. Die Lafferder werden vermutlich Aushilfen aus der Zweiten holen, da sie berufsbedingt nur drei Rückraumspieler dabei haben.

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