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Sport Regional Zehnjährige stiehlt allen die Show: Lea-Sophie Dopatka überrascht
Sportbuzzer Sportmix Sport Regional Zehnjährige stiehlt allen die Show: Lea-Sophie Dopatka überrascht
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18:00 13.04.2019
Lea Sophie Dopatka mit Goldmedaille und Sieger-Decke. Auf die ist sie sehr stolz, allerdings muss sie für ihre Pony-Stute „Betzi“ noch ordentlich gekürzt werden. Quelle: Reitverband
Kreis Peine

Sie konnte es gar nicht glauben und erkundigte sich mit ihrer Mutter sicherheitshalber noch einmal bei der Turnier-Leitung. Doch es stimmte! Die erst zehnjährige Lea Sophie Dopatka hat mit ihrer Ponystute „Betzi“ bei der Dressur-Kreismeisterschaft in Hohenhameln allen die Show gestohlen und sich in ihrer ersten Saison in der Leistungsklasse 6 prompt den Titel gesichert. „Es war ein tolles Gefühl. Viele haben sich für mich mitgefreut und hatten mir im Vorfeld schon Glück gewünscht. Das habe ich auch gebraucht, denn mein Pony kann auch mal Theater machen, doch diesmal ist es ganz ruhig geblieben“, stellte die Fünftklässlerin vom Reit- und Fahrverein Wipshausen erfreut fest.

Der Titel von Lea Sophie Dopatka – er war die größte Überraschung des Hallen-Reitturniers in Hohenhameln, in dem auch die Dressur-Kreismeisterschaften und die Kreis-Standarten-Wettkämpfe integriert waren. Lea Sophie überzeugte sowohl in der E- als auch in der A-Dressur und siegte als mit großem Abstand jüngste Starterin. Mit ihrem Pony behauptete sie sich gegen die großen Pferde und die erwachsenen Reiter. Ihre Wipshäuser Vereinskollegen bereiteten der Überraschungs-Siegerin einen tollen Empfang und köpften eine Flasche Sekt. „Für mich gab es allerdings Orangensaft“, verriet die Zehnjährige schmunzelnd.

Auch Mutter Anne war begeistert, wie der Fleiß und die Reit-Begeisterung ihrer Tochter belohnt wurden. „Lea ist ein Wirbelwind. Sie reitet unheimlich gerne und ist bei der Arbeit mit dem Pferd nicht kaputtzukriegen“, sagte sie.

Und auch Silber ging nach Wipshausen. Stallkollegin Simone Köppens ritt mit Pferd „Peanut“ auf Platz zwei. Die Bronzemedaille ging an die ebenfalls noch jugendliche Leonie Mauersberger mit Pony „Lorbas“ vom RFV Woltorf.

Die Dressurreiter der Leistungsklassen 3 und 4 mussten sich in zwei Prüfungen der Klasse L beweisen. Dort hatte Iris Werner vom RFV Woltorf mit ihrer Stute „Fantasia“ nach zwei hervorragenden Ritten die Nase vorn, gefolgt von Giulia Himstedt mit „Hangover“ (Sportreiter Peiner Land) und Natalie Nolte (RFV Woltorf) mit „Claus-Peter“.

Die Kreismeisterschaft der Leistungsklasse 5 wurde über zwei A-Dressuren mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad ausgetragen, die Goldmedaille ging dort an den gastgebenden Verein: Greta Zekoll vom RFV Hohenhameln mit „Biyou“ hatte nach zwei grundsoliden Vorstellungen, die mit 8,2 und 8,0 belohnt wurden, die Messlatte hochgesteckt. „Bei uns läuft es derzeit, mein Pferd ist in einer guten Verfassung. Aber dass es sogar zum Sieg reicht, damit hatte ich nicht gerechnet“, sagte die 16-Jährige. Ein Plus könnte der Heimvorteil gewesen sein. Denn „Biyou“ sei sensibel und habe mitunter Angst vor anderen Pferden. Doch: „Mein Pferd kennt die Halle und war sehr entspannt.“ Und so war der neunjährige Reit-Pony-Wallach trotz seiner nur 1,44 Meter Stockmaß am Ende der Größte.

Auch Silber ging nach Hohenhameln. Tamara Radan-Brandes folgte mit Stute „Saphira“. Zur Bronzemedaille ritt Jessika Grimm mit „Der kleine Lord“ vom RFV Blumenhagen.

Die Jugend trug ihren Standartenwettkampf mit einer Kombination aus Mannschafts-E-Dressur, E-Springen und E-Dressur aus. Hier ritten nur zwei Mannschaften um die Medaillen, nichtsdestotrotz konnten sich die Erfolge sehen lassen: Gold ging an das Team vom RSV Clauen mit Luisa Bothe („Abraxas Evoli“), Lucy Arbter („Merrie“), Charlyn Döhring („Camilla“) und Lisa Marie Rieman („Shedow“). Auf dem Silberrang stand das Team aus Hohenhameln, für das Michelle Komes („Anaxagoras“), Anna-Lena Planke („Naala“), Leni Hapke („Benny“) und Laura Lustig („Don Frisco“) im Sattel unterwegs waren.

Zum Ende des langen Turnieres wurde es noch einmal für alle spannend, denn die Stil-Springprüfung der Klasse A, die auch Teilprüfung für die Kreisstandarte war, stand noch aus: Das Team vom RFV Blumenhagen hatte in der Mannschaftsdressur bereits mit 7,0 vorgelegt. Team Hohenhameln war mit 6,9 bisher nur knapp dahinter. Nachdem Springreiterin Sabrina Arnecke mit Pferd „Crassus“ mit hoher Stilnote von 7,7 und einer fehlerlosen Runde das Mannschaftsergebnis für Blumenhagen weiter nach vorne schob, folgte Teamkollegin Jessika Grimm: diese machte mit ihrem „Kleinen Lord“ durch eine fehlerlose und stilsichere Runde, die mit einer 8,2 belohnt wurde, alles möglich und sicherte nach Einzel-Bronze in der Dressur nicht nur den Sieg in dieser Prüfung, sondern auch die Goldmedaille für die Standartenmannschaft. Zum Erfolg trugen außerdem die Dressur-Reiter Ann-Katrin Fricke und Yasmin Mamerow sowie Mannschaftsführerin Giulia Himstedt bei. Die Blumenhagener dürfen nun gelassen den Kreismeisterschaften im Springreiten entgegen sehen, diese werden beim RFV Blumenhagen Anfang August ausgetragen.

Zufrieden sein durfte auch Gastgeber Hohenhameln – und das nicht nur wegen des Heim-Sieges von Greta Zekoll und drei Silbermedaillen. Das Turnier hatte außerordentlich viele Nennungen zu verzeichnen und der Klub hatte beste Bedingungen für die Starter geschaffen.

Von Heike Diederichs und Christian Meyer

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