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Sport Regional „Wir haben zu wenig Tore geschossen“
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18:00 22.06.2016
Die SG Lengede-Woltwiesche mit ihren Unterstützern. Marko Kaiser (hinten, 3. von rechts) und Marco Criscione (Mitte, 9. von rechts) schossen die Tore in den Gruppenspielen.
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„Frühere Bundesligastars waren nicht dabei. Aber die Mannschaft war dennoch richtig gut. Die Spieler haben trotz ihres Alters viel Dampf gemacht“, sagte Jörg Heyne, Spieler des Landes-Vizemeisters SG Lengede-Woltwiesche.

Seine Mannschaft hatte in der Gruppe gleich das Auftaktspiel gegen die Bayern. „Es war das wohl intensivste und auch schwerste Spiel von allen.“ Das Team aus dem Kreis Peine verteidigte gut, einen Gegentreffer musste es dennoch zulassen. In der 16. Minute konnte eine Flanke nicht geklärt werden, der anschließenden Kopfball wurde von Keeper Sascha Scheer noch pariert, doch den Abpraller versenkten die Münchener.

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Das zweite Spiel gegen Weyersbusch dominierten die Lengeder - nutzten aber ihre vielen gute Möglichkeiten nicht. „Der Gegner klärte dreimal auf der Linie, wir trafen auch noch Pfosten und Latte“, schilderte Heyne. So war das 0:0 für der Gegner sehr glücklich.

Gegen die SG An der Lache Erfurt klärte Keeper Sascha Scheer zweimal überragend bei Kontern, und diesmal nutzten die Lengeder ihre Chancen. Marko Kaiser verwandelte einen abgefälschten Ball (12.), und Marco Criscione sorgte mit einem 16-Meter-Schuss (22.) für den Endstand. Gespielt wurde jeweils 25 Minuten.

Am kommenden Tag kam es zum „Endspiel“ um den Einzug ins Achtelfinale gegen den SV Kottengrün. Die Lengeder mussten siegen, um weiterzukommen.

„Die Partei begann vielversprechend, aber wir haben erneut unsere Chancen nicht genutzt“, sagte Heyne. Ein abgefälschter Torschuss brachte das 0:1, und obwohl die SG das Spiel dominierte, fiel kein Tor. So sprang lediglich Gruppenplatz 3 heraus - und der Einzug in die Trostrunde. „Vom Spielerischen her hätten wir das Achtelfinale erreichen müssen“, meinte Heyne. „Aber wir haben zu wenig Tore geschossen.“

In der Trostrunde war der erste Gegner der FC Heitersheim. Nach 0:0 gewannen die Lengeder das Elfmeterschießen 6:5. Alle weiteren Partien wurden nur durch Elfmeterschießen entschieden - und dabei trafen die Lengeder gut. Sie setzten sich gegen SV Lohausen mit 3:1 und gegen den Kröpeliner SV mit 6:5 durch. Im „Finale“ der Trostrunde verpassten sie den möglichen 17. Platz durch ein 1:3 gegen den SV Ebersbach.

„Einige richtig gute Mannschaften waren dabei, wie Bayern München und die Spandauer Kickers, die das Pech hatten, im Viertelfinale auf die Bayern zu treffen“, sagte Heyne. Die Enttäuschung der Lengeder über das Verpassen des Achtelfinales war aber schon am Abend bei der Siegerehrung im großen Zelt verflogen. „Die Feier war weltklasse. Alle haben auf den Tischen getanzt und gesungen.“

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