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Sport Regional Wind und Fisch und „vom Bett aufs Brett“
Sportbuzzer Sportmix Sport Regional Wind und Fisch und „vom Bett aufs Brett“
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19:04 20.08.2019
Die Teilnehmer an der Surf-Freizeit genossen auf Fehmarn beste Bedingungen. Quelle: Verein
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Fehmarn

Da hat alles gepasst: Die Sonne schien und es gab Wind, als der Surf-Club Peine mit elf Kindern und acht Betreuern auf Fehmarn ankam. Jedes Jahr veranstaltet der Surf-Club Peine über ein verlängertes Wochenende eine Jugendfreizeit am Burger Binnensee.

„Hier herrschen optimale Schulungs-Bedingungen, um rasche Fortschritte im Windsurfen zu gewährleisten“, sagte Club-Pressewart Alexander Gley. „Stehtiefes Wasser, keine Welle und gleichmäßiger Wind. Hier können Anfänger und Fortgeschrittene Windsurfer in ’Laborbedingungen’ schnell ihr Können steigern.“

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Die Jugendlichen werden bei der Freizeit intensiv von erfahrenen Windsurfern betreut und geschult, wobei der Spaßfaktor Priorität hat. „Windsurfen ist schließlich die ’Mutter aller Funsportarten’, wie die einschlägigen Magazine immer wieder betonen.“

Mit fünf Autos und drei Anhängern trafen die Peiner auf dem am Binnensee liegenden Campingplatz ein. Der Club hat hier zwei Wohnwagen und zwei Stellplätze, sodass man hier quasi „vom Bett auf das Brett“ kann. „Beim Auspacken und Aufbauen des Essenszeltes war der stärker werdende Wind jedoch nicht hilfreich, da alle aufs Wasser wollten“, stellte Vereins-Jugendsprecherin Celina Räke fest.

Vor dem ersten Surfen auf dem Burger Binnensee wurden die Kinder je nach Können in drei Gruppen eingeteilt. Erste Fortschritte waren schnell zu sehen. Am Abend gab es die nächste Herausforderung für die Kinder: Der Küchendienst nahm seine Arbeit auf. „Hierzu zählte – neben Tischdecken und dem Grillen für alle – auch das Abwaschen. Es gab so viel dreckiges Geschirr, dass es in einer Schubkarre transportiert werden musste“, schilderte Celina Räke.

Aufgrund der guten Windvorhersage frühstückten die Peiner am nächsten Morgen eine halbe Stunde eher als geplant. Allerdings drückte der Wind das Wasser hinaus aufs Meer, sodass die Surfer ein bisschen spazierengehen mussten. Am drtten Tag gab es nur wenig Wind – dafür aber selbst gefangenen Fisch am Abend. „Als es am nächsten Morgen hieß, dass jetzt alles eingepackt wird, hielt sich die Begeisterung von allen in Grenzen. Denn eigentlich wollten alle lieber auf Fehmarn bleiben“, stellte Räke fest.

Der Verein bietet für Einsteiger beziehungsweise Wiedereinsteiger noch bis Ende September freitags von 16 bis 19 Uhr „Schnuppersurfen“ unter Anleitung am Handorfer Surfteich an. Infos unter: www.surf-club-peine.de.

Von Matthias Press