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Sport Regional VfB/SC will seine Außenseiter-Chance nutzen
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19:00 22.02.2019
Schwere Aufgaben: Schlusslicht VfB/SC Peine (von links: Lucas Gredner und Lukas Behme) erwarten die Spitzen-Teams aus Trittau und Wesel. Quelle: Ralf Büchler
Peine

„Holen wir einen Punkt aus den beiden Spielen, wäre das schon eine große Überraschung“, erklärt Brandes.

VfB/SC PeineTSV Trittau II (Samstag, 14 Uhr), VfB/SC Peine – RW Wesel (Sonntag, 14 Uhr), beide Partien in der BBS Halle in Vöhrum). Das Verletzungspech der Peiner hält an: Florentine Schöffski wird nicht auflaufen können, zudem fehlen weiterhin Frank Juchim und Daniel Porath. „Das ist ganz bitter, dass Flo jetzt auch noch ausfällt“, hadert Trainer Heiner Brandes. Letztlich sei diese Misere, die sich durch die ganze Saison ziehe, „auch mitverantwortlich dafür, dass wir so weit unten stehen in der Tabelle“, erklärt er.

Auch zuletzt im mit 2:5 verlorenen Kellerduell gegen Sterkrade war zu sehen, „dass einige noch nicht ganz fit sind. Nadine Cordes und Laura Gredner hätten das Doppel auf jeden Fall gewonnen, wenn sie vorher nicht verletzt gewesen wären“, erläutert Brandes.

Doch allein daran will der Coach die schlechte Platzierung nicht festmachen. „Es ist inzwischen auch eine Kopfsache. Das Selbstvertrauen ist zwar vorhanden, wenn es auf die Platte geht, aber trotzdem wird oft der letzte Punkt nicht gemacht.“ Und das liege daran, „dass sich einige in kritischen Situationen von Kleinigkeiten zu schnell verunsichern lassen – der Druck ist für manche zu groß“, erläutert Brandes. Dass es auch anders geht, zeige vor allem Lucas Gredner. „Er bringt immer konstant seine Leistung und lässt sich zum Beispiel auch von Fehlentscheidungen der Schiris oder Netzrollern nicht aus dem Konzept bringen“, lobt Brandes.

Genau diese Mentalität sei nun auch in der Schlussphase der Saison zwingend erforderlich, „um die Klasse zu halten.“ Und dies möchte Brandes auf jeden Fall. Wie schwer das wird, „ist uns allen bewusst. Aber unmöglich ist das nicht, schließlich beträgt der Rückstand zum Vorletzten nur einen Zähler.“

Ob dieser Platz allerdings auch zum Klassenerhalt reicht, steht noch nicht fest. „Beeinflussen können wir das aber ohnehin nicht. Wichtig ist, dass wir punkten.“

Am liebsten würde er damit schon an diesem Wochenende anfangen, „aber beide Gegner sind richtig gut“. Von Vorteil sei jedoch, „dass diesmal keiner von uns etwas erwartet. Doch genau darin liegt unsere Chance – und genau so werden wir auch in die Spiele reingehen“, betont Heiner Brandes, der zumindest auf einen Punkt aus den beiden Partien hofft. „Der ist zwar eigentlich zu wenig, aber für den Kopf wäre er enorm wichtig.“

Von Peter Konrad

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