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Sport Regional VfB/SC Peine lässt Vechelde keine Chance
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18:11 16.09.2019
Krzysztof Jakowczuk (hinten) und Niklas König gewannen zum Auftakt beide Spiele. Zunächst besiegten sie die SG Vechelde/Lengede mit 8:0 und tags darauf die BV Gifhorn mit 5:3. Quelle: Sönke Rathje
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Keinen Sieg gab es dagegen für die SG, denn beim Aufsteiger in Harkenbleck musste sie sich mit einem 4:4 begnügen.

VfB/SC PeineSG Vechelde/Lengede 8:0 (16:1). „Es war eine einseitige Partie“, erklärte Peines Trainer Heiner Brandes und verwies darauf, dass sein Team in den acht Partien lediglich einen einzigen Satz abgab – den holten sich Hanna Moses und Katrin Schindler im Damen-Doppel. Ansonsten aber bestimmte der Gastgeber das Geschehen. „Vechelde konnte nur phasenweise mithalten und war letztlich chancenlos, da wir richtig gut gespielt haben“, resümierte Brandes. Einziger Wermutstropfen war, „dass Laura Gredner sich an der Wade verletzt hat“.

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Weniger zufrieden hingegen war der Gast. „Ein oder zwei Punkte hatten wir uns schon ausgerechnet“, sagte SG-Kapitän Henning Zanssen. Doch die Peiner seien fast immer einen Schritt schneller gewesen. „Und nachdem wir das Damen-Doppel verloren hatten, war bei uns ein wenig die Luft raus“, erläuterte Zanssen, der die Niederlage aber nicht all zu tragisch nahm. „Denn der VfB/SC ist in dieser Liga eine Klasse für sich – gegen ihn wird es enorm schwer, etwas zu holen.“

Spiele: Lucas Gredner/Lukas BehmeJanik Schwarze/Nils Rodefeld 21:13/24:22; Krzysztof Jakowczuk/Niklas KönigHenning Zanssen/Michael Rösener 21:16, 21:17; Nadine Cordes/Laura Gredner – Hanna Moses/Katrin Schindler 22:20, 16:21, 21:18; Jakowczuk – Schwarze 21:7, 21:10; KönigRodefeld 21:11, 21:13; Frank Juchim – Yanik Zahmel 21:12, 21:15; Cordes – Schindler 21:9, 21:14; Gredner/Gredner – Rösener/Moses 21:9, 21:18.

Henning Zanssen holte mit der SG Vechelde/Lengede zumindest einen Punkt beim Aufsteiger Harkenbleck. Quelle: Sönke Rathje

VfB/SC PeineBV Gifhorn 5:3 (11:9). Obwohl Niklas König und Laura Gredner angeschlagen waren, „haben wir uns letztlich souverän durchgesetzt“, erklärte Heiner Brandes. Ausschlaggebend war, „dass wir in den entscheidenden und engen Phasen vom Kopf her stärker waren als die Gifhorner. Das war vor allem in den beiden Herren-Doppeln zu sehen“, sagte der Peiner Coach.

Der VfB/SC leistete es sich sogar, die Partie von Laura Gredner abzuschenken – und das zu einem Zeitpunkt, als der Sieg noch nicht feststand (3:1). „Aber ich war mir sicher, dass wir das Mixed und das erste Herren-Einzel auf jeden Fall gewinnen, so dass wir Laura schonen wollten“, erläuterte Brandes, der mit seiner Vorhersage Recht behalten sollte: Krzysztof Jakowczuk und Lucas Gredner/Nadine Cordes gewannen jeweils souverän.

Niklas König dagegen unterlag in zwei Sätzen. „In erster Linie deshalb, weil er Magen- und Darmprobleme hatte. Deshalb war er auch völlig platt“, sagte Brandes. Doch diese Niederlage hatte keine Auswirkungen, der VfB/SC feierte im zweiten Spiel seinen zweiten Sieg. Entsprechend fiel auch das Fazit aus. „Ich bin rundum zufrieden – und dass wir zum Auftakt einen Mitfavoriten besiegt haben, zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, bilanzierte Brandes.

Spiele:Niklas König/Lucas Gredner – Wolf-Dieter Papendorf/Yannik Joop 21:15, 21:23, 21:19; Krzysztof Jakowczuk/Lukas BehmeDennis Friedenstab/Benjamin Dieckhoff 16:21, 21:16, 21:15; Laura Gredner/Nadine Cordes – Larina Tornow/Karen Radke 16:21, 21:9, 18:21; Jakowczuk – Papendorf 21:17, 21:16; KönigFriedenstab 12:21, 19:21; Frank Juchim – Marvin Schmidt 16:21, 21:16, 21:11; Laura Gredner – Tornow 0:21, 0:21 (Aufgabe durch Heim); Lucas Gredner/CordesFabian Dittmann/Lea Dingler 21:7, 21:9.

SV HarkenbleckSG Vechelde/Lengede 4:4 (9:9). „Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen – die Partie hätte auch anders ausgehen können“, berichtete Vecheldes Routinier Henning Zanssen. Dabei führte sein Team zwischenzeitlich mit 2:0 und 4:2, doch in den letzten beiden Spielen mussten sich die Gäste geschlagen geben. Zunächst verlor Nils Rodefeld sein Einzel in zwei Sätzen. „Man hat ihm angemerkt, dass er wegen einer OP vor ein paar Wochen noch nicht hundertprozentig fit ist“, erklärte Zanssen.Und im abschließenden Mixed hatten Michael Rösener und Hanna Moses das Nachsehen. Zwar lagen sie im dritten Satz bereits mit 11:7 vorn, „aber dann hatten die beiden einen kleinen Blackout“. Folge: Das SG-Duo geriet mit 11:17 in Rückstand und holte diesen nicht mehr auf.

„Am Ende müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein. Es war zu sehen, dass derzeit noch ein bisschen Sand im Getriebe ist und wir noch ein bisschen brauchen, bis alles funktioniert“, resümierte Zanssen.

Spiele: Gaspard Engel/Jan-Henrik GleisHenning Zanssen/Leif-Olav Zöllner 13:21, 14:21; Roland Wolff/Jan KekeritzJanik Schwarze/Nils Rodefeld 23:21, 21:18; Michelle Beecken/Leonie SchindlerHanna Moses/Katrin Schindler 21:15, 13:21, 18:21; GleisSchwarze 11:21, 19:21; WolffRodefeld 21:13, 21:16; Engel – Yanik Zahmel 15:21, 19:21; Beecken – Schindler 21:13, 21:18; Jan Kekeritz/Schindler – Michael Rösener/Moses 24:22, 14:21, 21:16.

Von Peter Konrad

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