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Sport Regional Vallstedts „Team-Vulkan“ trifft auf seinen Ex-Klub
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19:00 08.02.2019
Nicht nur beim Volleyball treffsicher: Vallstedts Regionalliga-Außenangreifer Oliver Wendt wirft in seiner Freizeit gerne Dart-Pfeile oder zockt das Computer-Fußball-Spiel „Fifa“. Quelle: Stefan Saltzmann
Vallstedt

Bei diesem besonderen Spiel werden auch seine Eltern zuschauen: Außenangreifer Oliver Wendt tritt Samstagabend mit Volleyball-Regionalligist Grün-Weiß Vallstedt bei seinem Ex-Klub MTV Gifhorn an. Seine Eltern haben es nicht weit, Wendt stammt aus dem Gifhorner Stadtteil Gamsen. Doch heimisch fühlt er sich seit drei Spielzeiten beim SV Grün-Weiß. „Der Verein setzt auf Tradition, hier ist alles sehr familiär. Und der Beach-Club hebt Vallstedt von anderen Vereinen ab. Meinen Wechsel hier her habe ich noch kein bisschen bereut“, sagt der 28-Jährige.

Wie der Kontakt zwischen Wendt und den Vallstedtern entstand, darüber muss der blonde Hüne immer noch schmunzeln: „Stefan Saltzmann hat mich auf dem Ilseder Beach-Volleyball-Turnier auf dem Klo angesprochen“, verrät er. Inzwischen leiten beide zusammen die Vallstedter Volleyball-Abteilung als Nachfolger der GW-Legende Wilfried „Willex“ Weißer, die im Hintergrund weiter ordentlich mitwirbelt. Co-Kapitän in der Regionalliga, Jugendtrainer, Vize-Abteilungsleiter: Maschinen-Bau-Ingenieur Wendt engagiert sich gerne für die Vallstedter. „Es macht Spaß, in dem Verein etwas zu bewegen. Und Willex ist so ein prima Kerl, da hilft man ihm gerne“, unterstreicht der Außenangreifer, der inzwischen in Braunschweig wohnt und arbeitet.

Auch im Regionalliga-Team der Vallstedter ist er inzwischen nicht mehr wegzudenken. Kapitän Torben Paetzold schätzt vor allem seinen unbändigen Ehrgeiz. „Er ist ein richtiger Kämpfer, zieht jeden auf und neben dem Feld mit. Und Olli hat nie einen wirklich schlechten Tag“, sagt er. Wenn er im Punktspiel-Tunnel sei, verwandele sich Wendt zu einem echten Vulkan. „Dann hat er sogar einen Todesblick drauf“, flachst Paetzold. Ansonsten sei er aber ein ganz lieber Kerl. Das schätzen vor allem die Jugendlichen, die im Training im wahrsten Sinne des Wortes zu Oliver Wendt hinauf gucken. 1,96 Meter groß ist er.

Und trotz dieser perfekten körperlichen Voraussetzungen hatte er befürchtet, im Volleyball nicht hoch hinaus zu kommen. Denn eine Achillessehnen-Entzündung bremste ihn 2012 jäh beim MTV Gifhorn aus. „Trotz Therapien war ich zwei Jahre raus. Ich hatte Bock, aber es ging einfach nicht, das hat mich psychisch fertig gemacht. Ich dachte eigentlich, ich muss meine Laufbahn schon beenden“, erinnert sich Wendt. Aufgrund der Verletzungsanfälligkeit verpassten ihm Volleyball-Kollegen den Spitznamen Arjen Robben, weil der Bayern-Star ebenfalls häufig mit Wehwehchen passen musste. „Aber ich habe den Spitznamen auch bekommen, weil ich mit Punkten zur Stelle war, wenn es wichtig wurde – ähnlich wie bei Robben mit Toren“, erläutert Wendt. Stolz ist er auch darauf, mit Physiotherapeuten die Achillessehne doch noch in den Griff bekommen zu haben.

Im Mini-Derby mit der kürzesten Auswärtsanfahrt wollen die Vallstedter Samstag auch Aufsteiger Gifhorn in den Griff bekommen. Wendt mahnt davor, seine stark abstiegsgefährdeten Ex-Teamkollegen zu unterschätzen. „Individuell sind wir sicherlich überlegen, aber die Gifhorner kommen über die Teamleistung und den Kampfgeist“, sagt er.

Von Christian Meyer

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