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Sport Regional Vallstedt verspielt 2:0-Führung, findet aber einen Übergangstrainer
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20:00 20.01.2019
Die Vallstedter Hendrik Schultze (von rechts) und Stefan Saltzmann springen zum Block hoch. Gegen Schüttorf leistete sich GW nach der 2:0-Satzführung zu viele Fehler und verlor noch ärgerlich im Tie-Break. Quelle: Ralf Büchler
Vallstedt

Gegner Schüttorf wunderte sich, als Vallstedts Regionalliga-Volleyballer fröhlich unter der Dusche sangen, schließlich hatten die Grün-Weißen gerade eine 2:0-Führung verspielt und im Tie-Break-Krimi noch 2:3 verloren. „Im ersten Moment war das richtig ärgerlich. Aber dann haben wir uns auch über den einen Auswärts-Punkt gefreut, denn Schüttorf kann dadurch in der Tabelle erstmal nicht an uns vorbei“, sagte GW-Zuspieler und Abteilungsleiter Stefan Saltzmann.

FC Schüttorf II – GW Vallstedt 3:2 (25:27, 21:25, 25:22, 25:23, 15:11). Jeder Satz des Krimis war hart umkämpft, doch die viertplatzierten Vallstedter erwischten gegen ihren direkten Verfolger den besseren Start. „Vor allem, weil unsere Abwehr anfangs gut gearbeitet hat. Dadurch konnten wir die Angriffe gut aufbauen und druckvoll spielen“, stellte GW-Zuspieler Stefan Saltzmann erfreut fest. Ausgerechnet der mit einer Kapsel-Verletzung am Finger gehandicapte Martin Tanger agierte als Diagonal-Angreifer am auffälligsten bei den Vallstedtern. „Die Dinger, die er bekommen hat, hat er auch alle verwandelt“, lobte Teamkollege Saltzmann.

Zudem fruchteten die Tipps von Ex-Profi und Interimstrainer Philippe Quistorff. Der Vater von GW-Libero Adrian Quistorff betreute die Grün-Weißen für den wegen seines doppelten Bandscheiben-Vorfalls fehlenden Janusz Tomaszewski. „Sein Coaching war super. Er hat gut auf uns eingeredet und ein paar Wechsel eingeleitet, die sich ausgezahlt haben. Leider konnten wir seine Tipps für unser Blockspiel nicht umsetzen“, bedauerte Stefan Saltzmann. Sein Team habe zu häufig die Lücken im Block nicht geschlossen bekommen. „Deshalb haben wir auch zwei Schüttorfer Angreifer nicht in den Griff gekriegt“, bedauerte Saltzmann.

Entscheidend für das Verspielen der Führung sei jedoch die wachsende Fehlerquote seines Teams gewesen. „Erst hatten wir in der Annahme Kuddelmuddel, dann haben wir im Angriff mal geschlafen – durch die Bank haben wir uns ab dem dritten Satz Fehler erlaubt, die uns am Ende Kopf und Kragen gekostet haben“, haderte Saltzmann.

Dass sein Team auch solche Phasen in den Griff bekommt – daran will Mikhail Kontshevski mit den Vallstedtern arbeiten. Der SV Grün-Weiß ist auf der Suche nach einem Übergangstrainer für den Rückenschmerzen-geplagten Janusz Tomaszewski bereits fündig geworden. Schon Montag wird der ehemalige Zweitliga-Coach des USC Braunschweig das Training leiten. „Ich hatte einen Tipp bekommen und bei Mikhail angerufen. Er sieht in unserer Mannschaft Potenzial und hat zugesagt“, freut sich Saltzmann, der betont, dass es sich ausschließlich um eine Übergangslösung handelt bis Janusz Tomaszewski wieder fit ist. Doch wann das ist, ist ungewiss. „Deshalb wollten wir Druck für Janusz rausnehmen“, erläutert Saltzmann. Vallstedts Trainer hat die Entscheidung nicht nur mitgetragen, sondern die Lösung sogar begrüßt: „Janusz meinte direkt: Super, der kann was“, verriet Saltzmann.

Von Christian Meyer

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