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Vallstedt Vechelde Vikings gewinnen mit Aushilfs-Trainer und -Libero

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15:07 19.12.2021
Vikings-Kapitän Torben Paetzold versucht, den Block der Hildesheimer zu überwinden. Er siegte mit seinem Team 3:1.
Vikings-Kapitän Torben Paetzold versucht, den Block der Hildesheimer zu überwinden. Er siegte mit seinem Team 3:1. Quelle: Isabell Massel
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Hildesheim

Die Vallstedt Vechelde Vikings haben sich die Tabellenführung in der Volleyball-Regionalliga zurückgeholt. Durch den 3:1-Sieg beim MTV Hildesheim verdrängten sie Spitzenreiter Northeim, der bei der GfL Hannover 0:3 verlor und auf Rang drei abrutschte. Mit dem Sieg haben die Vikings die Teilnahme an der Aufstiegsrunde fast sicher.

MTV Hildesheim – Vallstedt Vechelde Vikings 1:3 (23:25, 25:23, 15:25, 23:25). Das Zuspiel auf Jens Schulze am Ende des vierten Satzes kam dicht ans Netz, der Hildesheimer Block stieg hoch, aber der Vikings-Spieler zog nicht durch, sondern legte den Ball quer auf Hendrik Schultze, der ihn unbedrängt zum Punkt verwandelte – und zum Gesamtsieg.

Für den mussten sich die Vikings allerdings mehr ins Zeug legen, als es vom Tabellenstand her zu vermuten war. „Die Hildesheimer haben nicht wie ein Tabellenletzter gespielt“, sagte Schultze. „Sie waren im Angriff stark, vor allem über Benedikt Freier. Und wir hatten Probleme, wenn Frederic Graen aufgeschlagen hat. Er hat fünf oder sechs Aufschlagsserien gehabt mit jeweils vier bis fünf Punkten.“

In allen Sätzen war es den Gästen aber gelungen, einen Vorsprung herauszuspielen. Mit Ausnahme des dritten Satzes war es den Hildesheimern allerdings auch jedesmal gelungen, sich wieder heranzukämpfen. Im ersten Satz verschlugen sie einen Ball beim Stand von 23:24 und hatten das Nachsehen, im zweiten Satz machten sie es besser und nahmen den Vikings den Durchgang ab.

Janusz Tomaszewski, der für den verhinderten Heiko Herzberg als Trainer eingesprungen war, sah einen gelungenen dritten Satz seines Teams. Im vierten Durchgang wurde es aber doch nochmal eng, weil die Hildesheimer „alles oder nichts“ spielten – bis Hendrik Schultze den entscheidenden Punkt machte. Tomaszewski wurde damit zum 100-Prozent-Erfolgstrainer, da die Vikings auch das andere Spiel (gegen Salzgitter), in dem er ausgeholfen hatte, gewannen.

Thomas Löhr aus der zweiten Mannschaft half bei den Vikings als Libero für den fehlenden Daniel Dinter aus. „Er hat super gespielt und in der Abwehr eine Menge weggeholt“, lobte Schultze. „Die Abstimmungsprobleme im ersten Satz waren im zweiten dann überwunden.“

Maßgeblich für den Sieg war die stabile Annahme, die den Vikings einen guten Aufbau ermöglichte. „Im Angriff waren wir stark. Der Block war gut, obwohl er nicht ganz so gut war, wie zuletzt beim Sieg gegen Salzgitter“, sagte Schultze.

Zwei Spieltage stehen noch aus, und es müsste schon sehr viel schief laufen, damit die Vikings, die zurzeit mit drei Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze liegen, noch auf Rang vier abrutschen. Gegner sind GfL Hannover (15. Januar in Vechelde) und USC Braunschweig II (22. Januar in der Tunica-Halle). Ein Sieg reicht, da Northeim und USC Braunschweig II – beide Konkurrenten um den Einzug in die Aufstiegsrunde – noch gegeneinander spielen.

Von Matthias Press