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Sport Regional Trotz guter Leistungen beim Debüt: Peiner Golfer steigen ab
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21:38 21.06.2019
Mit dabei in Achim waren (von links): Trainer Thomas Lejon, Jan Reineck, Felix Ensberg, Jan Keutel, Hannes Hauke Kühn, Mark Oberbremer, Dominique Paul Lange, Maximilian Edeler, Bjoern Lange, Bennet Bluhm und Kapitän Tobias Hense
Mit dabei in Achim waren (von links): Trainer Thomas Lejon, Jan Reineck, Felix Ensberg, Jan Keutel, Hannes Hauke Kühn, Mark Oberbremer, Dominique Paul Lange, Maximilian Edeler, Bjoern Lange, Bennet Bluhm und Kapitän Tobias Hense Quelle: Verein
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Achim

Trotzdem fiel das Fazit positiv aus. „Denn wir konnten über weite Strecken gut mit den anderen Teams mithalten. Letztlich aber waren die anderen Mannschaften zu stark für uns, so dass uns die Überraschung leider nicht geglückt ist“, resümierte Peines Coach Thomas Lejon.

Zudem sei das Turnier etwas ganz Besonderes gewesen, erklärte Kapitän Tobias Hense. „Seit vielen Jahren spielt der Großteil von uns schon für Edemissen, und wir hatten schon immer den Traum, einmal ganz oben mitzuspielen und uns mit den besten Golferinnen und Golfern aus Niedersachsen und Bremen messen zu dürfen“.

Für die Peiner war jedoch schon im Vorfeld klar, „dass wir krasser Außenseiter sind“, sagte Hense und verwies darauf, dass einige Kontrahenten (GC Hannover, GK Braunschweig, Burgdorfer Golfclub, Club zur Vahr) höherklassig spielen.

Nach dem ersten Spieltag, der aufgrund einer Gewitterunterbrechung knapp 14 Stunen dauerte, erreichten die Peiner in der Zählspiel-Qualifikation einen respektablen siebten Platz. Großen Anteil daran hatten Maximilian Edeler, der mit einer Runde von 1 unter Par seine derzeit bestechende Form unterstrich, und Felix Ensberg mit einer Runde von 1 über Par. Björn Lange und Mark Oberbremer lieferten für die Edemissener mit einer Runde von 5 über Par das beste Ergebnis in den Vierer-Zählspielen.

Am Samstag ging es dann im Matchplay, der direktesten Form des Wettbewerbes im Golfsport, gegen das Team des Oldenburgischen Golfclub um den Klassenerhalt. Und zunächst sah es gut aus, gingen die Peiner doch in Führung (2,5 zu 1,5). In den Einzeln dominierten die Oldenburger, so dass sie am Ende mit 8,5 zu 3,5 gewannen – und das bedeutete den Abstieg für das Peiner Team. Dennoch wird es im kommenden Jahr noch zu den 16 besten Teams Niedersachsens gehören.

Auch deshalb suchte man hängende Köpfe vergebens. „Das war eine tolle Leistung aller Spieler, Ersatzspieler und Caddies“, lobte Coach Thomas Lejon „Trotz des Abstiegs nehmen wir viel für den Rest der Saison mit und fahren erhobenen Hauptes nach Hause!“

Lange ausruhen kann sich die Mannschaft nicht, denn Sonntag steht der dritte Oberliga-Spieltag in Berlin auf dem Programm. Auch die Damen sind im Einsatz, sie treten in der Oberliga in Kassel an – beide Teams wollen punkten, um dem angestrebten Klassenerhalt ein Stück näher zu rücken.

Von Bärbel Desch