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Teutonia Groß Lafferde stresst Arminia Vöhrum im Spielaufbau

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20:47 06.09.2020
Groß Lafferdes dreifacher Torschütze Julian Rhode (links) ist schon wieder zur Stelle, aber Arminia- Vöhrums Keeper Yannick Walther hat den Ball sicher. Quelle: Foto: Ralf Büchler
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Gross Lafferde

60 schwache Minuten brachten Arminia Vöhrum im Bezirkspokal-Derby gegen Teutonia Groß Lafferde auf die Verliererstraße: Während bei den Gästen wenig zusammenlief, nutzten die Lafferde ihre Chancen effektiv. „Unter dem Strich ist unsere Niederlage deshalb verdient“, gestand Arminen-Coach Nils Könnecker ein.

SV Teutonia Groß Lafferde – TSV Arminia Vöhrum 3:0 (1:0). Zu Beginn der Partie deutete noch nichts auf einen deutlichen Spielausgang hin. Beide Mannschaften begannen abwartend und versuchten vorrangig, dem Gegner keine Räume zu bieten. „Danach“, beschrieb Könnecker, „war unser Spiel viel zu lethargisch. Wir hatten zu viele Ungenauigkeiten im Spiel, es hat das Selbstvertrauen gefehlt. Dadurch haben wir Lafferde immer wieder zu Torabschlüssen eingeladen“.

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Es dauerte jedoch bis zur 33. Minute, ehe die Gastgeber daraus Kapital schlagen konnten. Julian Rhode fing einen Pass der Arminen im Spielaufbau ab und blieb vor Vöhrums Keeper Yannick Walther eiskalt – 1:0. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Kabine.

Der zweite Durchgang war noch keine 30 Sekunden alt, da zappelte der Ball schon wieder im Gästenetz: Roman Tigranyan fing einen Pass der Vöhrumer ab und legte für Julian Rhode auf, der erneut die Nerven behielt und zum 2:0 einschob (46.). „Direkt nach dem Wiederanpfiff auf diese Art und Weise das zweite Gegentor zu kassieren, ist natürlich katastrophal“, haderte Könnecker.

Und es sollte noch dicker kommen: In der 64. Minute war es Fabian Neumann, der den Ball nach einem Fehler im Aufbauspiel erobern konnte und erneut den starken Rhode bediente – 3:0. „Danach haben wir auf Dreierkette und zwei Spitzen umgestellt, das hat unserem Spiel gutgetan“, beschrieb Könnecker. Marko Milicevic mit einem Distanzschuss und Martin Ritter per Kopf hatten den Ehrentreffer auf Fuß und Kopf, ein Tor sollte den Gästen allerdings nicht mehr gelingen.

„Wir haben verdient gewonnen, vor allem das Umschaltspiel hat mir dabei gut gefallen“, zeigte sich Lafferdes Coach Oliver Hilger erfreut. „Wir haben als Kollektiv gut funktioniert und Vöhrum im Aufbau gestresst. Das war eine klare Steigerung zu unseren letzten Spielen, auf die wir aufbauen können.“

Lafferde: Stark – J. Paul (70. H. Mücke), Youssef, Tigranyan, Rhode, Röcken, Y. Mücke (70. Nimke), Neumann, Harms, T. Paul, Staats (70. L. Paul).

Vöhrum: Walter – Zelder, Siebert, Soch, Tomalik, Kaisers (68. Winkelmann), Nensel (68. Ritter), Warmbold (46. Behrens), Genter, Milicevic, Bettenbrock.

Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Rhode (33., 46., 64.).

Von Lucas Barisch