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Sport Regional Stederdorf schwächelt im Tie-Break: Vikings gewinnen das Derby
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15:36 14.11.2019
Der MTV Stederdorf (hinten Dominik Zimmermann) besiegte zunächst den SV Lengede mit 3:0, verlor aber anschließend das zweite Derby gegen die Vikings III mit 2:3. Quelle: Ralf Büchler
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Zuvor hatte der MTV den SV Lengede mit 3:0 bezwungen.

VG IlsedeOlympia 92 Braunschweig 3:0 (25:20, 25:13, 25:14). „Es läuft gerade“, stellte VG-Spieler Christoph Rostkowski erfreut fest. Im ersten Satz habe der Gegner noch gut mithalten können, „doch danach wussten wir, wie wir unseren Block stellen mussten“, merkte der Außenangreifer an. Zudem habe sein Team gute Aufschläge serviert. Auf der Mitte überzeugte Tobias Herrmann als Punktegarant. „Er ist einer unserer perfektesten Spieler und springt höher als die meisten in der Liga“, lobte Rostkowski. Entscheidend sei jedoch gewesen, dass die VG eine gute Teamleistung ablieferte und sich nicht auf einzelne Akteure verlassen musste. „Wir haben so gut zusammengespielt wie schon lange nicht mehr“, stellte Rostkowski erfreut fest.

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VG IlsedeMTV Gifhorn II 3:0 (25:15, 25:13, 25:18). Mit dem Tabellendrittletzten machten die Ilseder noch kürzeren Prozess. VG-Außenangreifer Christoph Rostkowski konstatierte erfreut, dass sein Team gegen die junge Truppe des Aufsteigers seine Erfahrung eiskalt ausspielte. „Und wir haben sehr variantenreich gespielt“, bilanzierte Rostkowski. Eine starke Leistung zeigte Malte Janßen. „Er ist nicht so oft dabei. Diesmal hat er als Libero ausgeholfen, es war genial, wie er manche Bälle noch geholt hat“, lobte Teamkollege Rostkowski,

MTV StederdorfSV Lengede 3:0 (25:16, 25:21, 25:13). Das Spiel sei so gelaufen, „wie es sich das Trainerduo Reinhard Sauer und Thomas Wieder vorgestellt hatte“, sagte MTV-Spieler Marcus Geckler. Denn der Gastgeber dominierte von Beginn an. „Allerdings sind die Trainer nicht davon ausgegangen, dass sie auch gegen den Schiri spielten. Thomas bekam die Gelbe Karte, nachdem er den ersten Schiedsrichter im ersten Satz dazu aufgefordert hatte, doch mal etwas ausgeglichener zu pfeifen.“ Doch auch davon ließen sich die Stederdorfer nicht beirren. „Wir haben Lengede mit starken Angaben unter Druck gesetzt. Zudem waren die Blockarbeit und auch die Annahme gut“, lobte Geckler. Am Ende sei es ein ungefährdeter Erfolg gewesen. „Allerdings fehlten den Gästen auch drei Stammspieler.“

MTV Stederdorf – Vallstedt Vechelde Vikings III 2:3 (25:27, 25:21, 17:25, 25:23, 6:15). „Die ersten beiden Sätze waren hart umkämpft“, berichtete MTV-Spieler Marcus Geckler. Zwar geriet sein Team mit 0:1 in Rückstand, doch anschließend glich der MTV aus, obwohl er im zweiten Durchgang zwischenzeitlich mit fünf Zählern hinten lag.

„Auch danach sind wir wieder einem Rückstand von fünf Punkten hinterhergelaufen. Weil dann jedoch einige Blockaktionen nicht klappten, konnten wir das Spiel nicht mehr drehen“, erläuterte er.

Besser machten es die Stederdorfer in Satz vier. Die Annahme sei zwar nicht fehlerfrei gewesen, „aber weil Zuspieler Till Vollhardt die Außenangreifer immer wieder klug eingesetzt hat, haben wir knapp mit 25:23 gewonnen“, sagte Geckler.

Und für für den MTV ging es zunächst gut weiter, führte er doch im Tie-Break mit 3:1. „Danach haben wir uns aber erneut Annahmeschwächen geleistet“, haderte Geckler. Diese Phase nutzte der Gast, um auf 12:4 davonzuziehen – am Ende siegte er mit 15:6. „Insgesamt gesehen geht das Ergebnis in Ordnung.“ Lob gab es für den Gegner. „Es ist die wohl stärkste Mannschaft in dieser Liga“, sagte Geckler.

Auch von den Vikings gab es anerkennende Worte. „Das Spiel hat gezeigt, dass die Stederdorfer zurecht oben mitmischen“, sagte Gäste-Akteur Martin Faulhaber. Mit seinem Team dagegen war er nicht gänzlich zufrieden. „Denn wir haben einen Punkt verschenkt“, betonte er und verwies auf den vierten Durchgang. „Da haben wir lange geführt, aber dann durch viele unerklärliche leichte Fehler den Satz doch noch abgegeben“, ärgerte sich Faulhaber.

Gleichwohl wertete er das nicht als Rückschlag. Im Gegenteil: „Mit dem Sieg haben wir unsere Aufstiegsambitionen untermauert, schließlich hat Stederdorf sich stark präsentiert.“ Zunächst einmal aber rutschte sein Team auf Rang zwei ab. Allerdings haben die Vikings eine Partie weniger bestritten als der neue Spitzenreiter aus Ilsede.

Von Peter Konrad und Christian meyer