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Sport Regional SG Zweidorf/Bortfeld im Kellerduell unter Druck
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23:00 21.03.2019
Ann-Christin Strutz (am Ball) und die SG Zweidorf/Bortfeld wollen gegen den ebenfalls abstiegsgefährdeten SV Schedetal beide Zähler holen.
Ann-Christin Strutz (am Ball) und die SG Zweidorf/Bortfeld wollen gegen den ebenfalls abstiegsgefährdeten SV Schedetal beide Zähler holen. Quelle: Hartmut Butt
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Die Vizemeisterschaft vorzeitig sichern können sich dagegen die Edemisserinnen am Sonntag. Denn am viertletzten Spieltag empfängt die auf Platz zwei liegende HSG Nord den SC Dransfeld, der mit sechs Punkten Rückstand Tabellendritter ist.

SG Zweidorf/Bortfeld – SV Schedetal Volkmarshausen (Sonntag, 17 Uhr). Es gibt Spiele, die vergisst man so leicht nicht. Ein solches ist das Hinspiel gegen Schedetal, das 20:20 endete. Nach einer Aufholjagd holte die SG noch einen Zähler. Doch angesichts dessen, was in der ersten Halbzeit passierte, empfand es die SG eher als einen Punktverlust. „Denn wir waren gut im Spiel, doch dann sah unsere Torhüterin Franziska Rother die Rote Karte – und die war unberechtigt“, schildert Trainer Ulrich Bollmann. Da keine zweite Torfrau an Bord war, musste Feldspielerin Ann-Christin Strutz zwischen die Pfosten.

Im Rückspiel nun wollen und müssen die Gastgeberinnen, die derzeit auf dem Abstiegs-Relegationsplatz stehen, beide Zähler einfahren, denn nur ein Sieg hilft ihnen weiter – der Abstand auf das rettende Ufer beträgt drei Punkte. Und diesmal stehen der SG zwei Torfrauen zur Verfügung. Damit es mit dem Sieg klappt, „muss die Abwehr wieder zu alter Stärke zurückfinden. Und zwar nicht nur phasenweise, sondern über 60 Minuten. Zudem müssen wir uns im Angriff auf eine sehr körperbetonte Spielweise der Gäste einstellen“, mahnt Bollmann. Doch davon dürfe sich sein Team nicht abschrecken lassen. Wichtig sei auch, „dass wir im Spielaufbau kontrolliert agieren“, fordert der Coach. Personell sieht es gut aus – die SG wird voraussichtlich in Bestbesetzung auflaufen.

HSG Nord Edemissen – SC Dransfeld (Sonntag, 17 Uhr). Zuversichtlich in Sachen Sieg gibt sich HSG-Nord-Trainer Gundolf Deterding. „Allerdings müssen wir in der Deckung konsequent sein und frühzeitig raustreten“, verweist er auf Dransfelds starken Rückraum und das überragende Kreisläuferspiel, das man unbedingt unterbinden müsse. Deterding betont allerdings, dass seine Gedanken um das Können des Gegners möglicherweise überflüssig sind, da die starken SC-Rückraumspielerinnen sowie die Kreisläuferin nicht selten fehlen würden.

In seiner Mannschaft, die voriges Wochenende gegen Northeim und Schedetal-Volkmarshausen zwei Siege einheimste, wird Sina Schrader berufsbedingt fehlen. Länger ausfallen wird Vanessa Pertile, deren Diagnose eine Verletzung am Knorpel und einen leichten Meniskus-Einriss ergab. „Operiert werden muss Vanessa aber nicht. Sie wird konventionell behandelt. Diese Saison wird sie aber wohl nicht mehr zum Einsatz kommen“, bedauert Deterding.

Von Jürgen Hansen und Hartmut Butt

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