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Sport Regional Protest nervt die HSG Nord nicht: „Wir haben super Handball gezeigt“
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14:54 29.03.2019
Starke Saison: Svenja Luda und die C-Juniorinnen der HSG Nord wurde Vizemeister der Landesliga. Daran konnte auch eine Niederlage am grünen Tisch nichts ändern. Quelle: Isabell Massel
Edemissen

Es wäre der perfekte Abschluss einer starken Saison gewesen. Den dritten Sieg in Folge feierten die C-Jugend-Handballerinnen des Landesliga-Vizemeisters HSG Nord Edemissen und warfen beim 36:21 gegen die JSG Allertal ihre zweitmeisten Tore der Saison. Doch der Gegner legte Protest gegen die Wertung ein – und bekam Recht. Die HSG Nord hatte aufgrund von Personalnot Spielerinnen aus den jüngeren D-Juniorinnen eingesetzt. Für sie war es jedoch das dritte Spiel innerhalb von 48 Stunden, das ist nicht erlaubt. „Die Nummer war uns vorher klar, wir haben uns aber trotzdem dazu entschieden, so anzutreten. Klar ist der Protest rechtens, aber mir wäre es als Trainer peinlich gewesen, Protest einzulegen, weil der Gegner jüngere Spielerinnen eingesetzt hat“, erläuterte Edemissens Trainer Gundolf Deterding. Die Wertung konnte ihm die gute Laune ohnehin nicht vermiesen. Denn: „Meine Mannschaft hat super Handball gezeigt und die Tabelle ist okay so wie sie ist. Sarstedt ist verdient Meister geworden.“

JSG Allertal – HSG Nord Edemissen 21:36 (9:18). „Es war ein völlig ungefährdeter Sieg“, resümierte HSG-Coach Gundolf Deterding bevor sein Team die Punkte wegen des Protests wieder abgezogen bekam. Er fand es egal, weil sein Team in allen Belangen überzeugt habe. „Die Mädels haben eine starke Abwehrleistung gezeigt, im Angriff druckvoll agiert“, lobte er. Ebenfalls sehr gut gewesen sei die Rückwärtsbewegung nach Ballverlusten. „Tempospiel, gute Anspiele an den Kreis und viel Bewegung in der Defensive sorgten dann für eine klare Führung zur Pause.“ Auch nach dem Seitenwechsel bestimmte die HSG weiter das Geschehen. „Besonders erfreulich war, dass sich das Team auch von den aggressiven Sprüchen der gegnerischen Trainerin und des Publikums nicht beeindrucken ließ, sondern lieber mit gelungenen Kombinationen und Toren antwortete“, sagte Deterding.

HSG Nord: Stolle (1), Rönick (4), Luda (7), Siedentop (3), Homann (10/2), Poersch (3), Jäschke (5), Temme (3).

HSG Nord Edemissen – HG Laatzen/Rethen 33:29 (13:16). „Es war ein sehr enges Spiel“, berichtete HSG-Trainer Gundolf Deterding. Weil seinem Team jedoch in Halbzeit eins viele technische Fehler unterliefen und es zudem Probleme in der Defensive gab, „lagen wir zur Pause verdient zurück“, erklärte er. Nach dem Seitenwechsel aber steigerte sich die HSG. „Vor allem in kämpferischer Hinsicht.“ Und der Rückraum habe nun mehr Bewegung ohne Ball gezeigt sowie die Lücken konsequenter genutzt, sagte Deterding. Folglich wandelten die Gastgeberinnen den Rückstand auch noch in einen Sieg um. „Aufgrund der zweiten Halbzeit war der Erfolg auch verdient“, sagte Deterding, dessen Team damit die HG vom zweiten Platz verdrängte.

HSG Nord: Rönick (4), Geffers (8), Siedentop (1), Poersch (1), Luda (6), Homann (13).

HSG Nord Edemissen – JSG Allertal 38:28 (15:12). Die Edemisserinnen besiegten das Schlusslicht auch ohne Glanzleistung klar und alle Feldspielerinnen trugen sich sogar in die Torschützenliste ein. „Wir spielten sehr offensiv, gelangten so häufig in Ballbesitz und erzielten viele Tore über die erste und zweite Welle. Technische Fehler und unkonzentrierte Abspiele führten aber dazu, dass Allertal bis zur Pause verkürzen konnte“, schilderte HSG-Trainer Gundolf Deterding.

In der zweiten Halbzeit sei es ähnlich gewesen. „Der Kampf stimmte, aber sehenswerte Kombinationen wechselten sich mit technischen Fehlern ab“, stellte Deterding fest. Gut gefallen hatte ihm die Leistung der Rückraumspielerinnen Paula Geffers, Kaya Homann und Svenja Luda. „Sie haben stark gespielt, besonders am Ende übernahm Svenja viel Verantwortung“, lobte der HSG-Coach.

HSG Nord: Rönick (2), Luda (10), Poersch (5), Lose (1), Homann (9), Temme (2), Geffers (5), Siedentop (2), Stolle (2).

Von Christian Meyer und Peter Konrad

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