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Sport Regional Platz zwei und Omas Gulasch: Angelina Gensrichs Jahr klingt toll aus
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18:00 22.12.2018
Ausdrucksstark: Angelina Gensrich und Philipp Vovk überzeugten die Wertungsrichter beim Baltic Grand Prix in Riga. Quelle: privat
Stederdorf

Wenn sie nicht in die Schule muss, ist Angelina Gensrich eine Langschläferin. Aber beim Weltranglisten-Turnier in Riga musste das Tanz-Talent aus Stederdorf morgens um 4 Uhr aus den Federn, damit sie noch rechtzeitig vorm ersten Tanz ihr aufwändiges Make-Up auftragen, ins Kleid schlüpfen und sich vernünftig aufwärmen kann. Mit ihrem Tanzpartner Philipp Vovk aus Magdeburg legte die 15-Jährige trotzdem zwei hellwache Auftritte hin. Nach Platz 10 bei den Lateintänzen wirbelten die beiden im Standard-Wettbewerb sogar auf Platz zwei. „Und das, obwohl wir vor Ort nicht von Trainern betreut werden konnten“, stellte die Schülerin der IGS in Vöhrum erfreut fest.

Eine große Kulisse, eine tolle Beleuchtung, Live-Musik, perfekter Boden: „Ich finde das Turnier in Riga von allen am schönsten“, sagt Angelina Gensrich. Dass sie sich auf dem Parkett in der lettischen Hauptstadt wohlfühlt, sahen auch die Wertungsrichter. Bis ins Halbfinale mit den letzten zwölf von 54 gestarteten Paaren tanzten sich die Peinerin und der Magdeburger im Latein-Wettbewerb vor und freuten sich am Ende riesig über Platz zehn. Denn: „Wir hatten uns für die WM voll auf Standard-Tänze konzentriert und zwischendurch drei Monate kein Latein-Training mehr absolviert“, erläuterte die 15-Jährige, die mit Philipp Vovk für den Grün-Gold-Club Bremen tanzt. Zudem sei das Turnier bärenstark besetzt gewesen.

Das galt auch für den Standard-Wettbewerb. Dort hielten Angelina und Philipp beeindruckend dem Druck der Mitfavoritenrolle stand, dem sie durch ihren starken vierten Platz bei der WM im Herbst in Rumänien ausgesetzt waren. Der Lohn: Platz zwei – und das, obwohl sie auf Trainertipps vor Ort hatten verzichten müssen. Denn der aus der RTL-Show „Let’s Dance“ bekannte Roberto Albanese zählte ebenfalls zu den Wertungsrichtern des Baltic Grand Prix in Riga und konnte seine Schützlinge nicht betreuen. Die holten sich zwischendurch aber zumindest Tipps per Handy ein. „Wir haben einem Trainer per Whats App Videos von unseren Runden geschickt, die der analysiert hat“, verrät Angelina Gensrich. Das sei aber nicht zu vergleichen mit einer Vor-Ort-Betreuung. Umso mehr freuten sich die beiden, dass auch Roberto Albanese gefallen hatte, was er im Anschluss von den beiden in Videos sah. „Er lobte, dass Angelina und Philipp sehr selbstbewusst auf der Fläche unterwegs waren“, freute sich Angelinas Mutter Bettina.

Für ihre Tochter hatte sich erneut das intensive Standard-Training der vergangenen Monate ausgezahlt. In zahlreichen Privatstunden arbeiteten Angelina und Philipp unter anderem daran, die optimale Schulter-Haltung bei rund 20 Zentimeter Größen-Unterschied zu finden. In Leipzig, Düsseldorf und Bremen feilten sie in Sonderschichten an ihren Tänzen. Das war anstrengend. Deshalb genießt Angelina jetzt auch die Trainingspause bis zum 3. Januar. Sie freut sich darauf, in den Ferien mal auszuschlafen und Weihnachten Omas Gulasch zu verputzen. „Das schmeckt klasse“, sagt sie. Ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk gab es übrigens bereits. Die Bremer Sport-Stiftung zeichnete Angelina und Philipp für das Top-Jahr 2018 aus und wird die Tanz-Talente finanziell unterstützen.

Von Christian Meyer

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