Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Sport Regional Platz eins: Klaus Schrader nutzt den Heimvorteil
Sportbuzzer Sportmix Sport Regional Platz eins: Klaus Schrader nutzt den Heimvorteil
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:00 14.08.2018
Da kommt Freude auf: Klaus Schrader auf Lord Poinsettie (Sportreiter Peiner Land) holte in der Klasse S**, dem Grand Prix Dressage, zusammen mit Leonie Bramall (Isernhagen) Platz eins.
Da kommt Freude auf: Klaus Schrader auf Lord Poinsettie (Sportreiter Peiner Land) holte in der Klasse S**, dem Grand Prix Dressage, zusammen mit Leonie Bramall (Isernhagen) Platz eins. Quelle: Ralf Büchler
Anzeige
Woltorf

Das Wetter war top, die Leistungen ausgezeichnet und die Resonanz hervorragend: 2000 Zuschauer waren bei den 6. Woltorfer Dressurtagen zugegen, um sich die Wettbewerbe von der Dressurklasse A bis hin zum Grand Prix Special, der höchsten Dressurklasse, anzuschauen. „Mehr geht eigentlich nicht“, erklärte Daniela Meitzner, Pressewartin des Ausrichters Sportreiter Peiner Land.

Doch es kam noch besser: Denn für das i-Tüpfelchen sorgte Klaus Schrader. Der Reiter vom gastgebenden Verein nutzte den Heimvorteil und bot zusammen mit Lord Poinsettie in der Prüfung der Klasse S**, dem Grand Prix de Dressage, eine ganz starke Leistung – Lohn dafür war ein Podestplatz: Zusammen mit Leonie Bramall (RFV Isernhagen/Queensland) stand Schrader punktgleich ganz oben auf dem Siegertreppchen.

Leonie Bramall durfte anschließend noch einmal Gold bejubeln, da sie auch die Prüfung der Klasse S***, den Grand Prix Special, gewann. „Sie war in bestechender Form“, lobte Meitzner.

Auch im Wettbewerb der Klasse S* (St. Georg Special) ging es spannend zu: Carolin Miserre (RV Springe/Duzfreund) und Ina Thalmann (RV Heiligenfelde/Hugo H) lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen – am Ende wiesen beide das gleiche Ergebnis auf, so dass es erneut zwei Siegerinnen gab. Vierte wurde Magdalena Preisler (RFV Hohenhameln), die sich damit ebenfalls für die Kür am Abend qualifizierte.

„Das war einer der Höhepunkte an diesem Wochenende. Ziel dabei ist, dass sich die Pferde perfekt abgestimmt zur Musik bewegen“, erläuterte Meitzner. Und dabei überzeugten die Siegerinnen der Qualifikation erneut. Während Miserre die Prüfung nach Richterbewertung für sich entschied, gewann Thalmann den Zuschauerpreis. „Dank ihrer mitreißenden Kürmusik“, erklärte Meitzner.

Aber auch die Sportreiter Peiner Land präsentierten sich in etlichen Prüfungen in guter Verfassung. In der Klasse A landete Johanna Meyer mit First Star auf Platz sechs, gefolgt von Mändy Kiesling mit Samba Dance. Zudem sicherte sich Meyer in der L-Dressur einen weiteren sechsten Rang. In der zweiten Abteilung dieser Prüfung wurde Samantha Warlich mit Vellenstein Vierte.

Und in der Dressurprüfung Klasse L auf Kandare mischten die Peinerinnen ebenfalls im vorderen Feld mit: In den beiden Abteilungen erreichten Yvonne Claudi mit Ramzes und Samantha Warlich mit Vellenstein jeweils Platz fünf.

„Auch anschließend ist es für Samantha Warlich weiterhin perfekt gelaufen“, berichtete Meitzner. „Denn nach langer Krankheit ihres Pferdes stellte sie ihren Velli auch in der Klasse M topfit vor.“ Belohnt wurden die beiden mit den Plätzen sechs in der Prüfung M* und zum Abschluss in der Dressur M** mit Rang fünf.

Aber nicht nur deshalb fiel das Fazit positiv aus. „Das Turnier war top organisiert, weil wir ein tolles Team hatten“, bilanzierte Vorsitzender Johannes Lieberg. Zwar habe die Hitze alles ein bisschen erschwert, „aber trotzdem hat alles reibungslos funktioniert. Die hohen Temperaturen am besten weggesteckt haben noch die Pferde – die Reiter haben mehr gelitten“, sagte Lieberg lachend.

Zufrieden war er auch mit dem Format der Wettbewerbe. „Inzwischen ist es ein Turnier auf hohem Niveau. Letztlich wird bei unseren Dressurtagen das Gleiche geritten wie bei den Olympischen Spielen – bundesweit gesehen ist das zweite Liga“, erläutert Lieberg. Folglich war auch die Freude besonders groß, dass mit Klaus Schrader ein Lokalmatador den Grand Prix de Dressage gewann. „Dass Klaus das geschafft hat, ist richtig klasse.“

Von Redaktion