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Sport Regional Philipp Riehl pariert die SG zum Sieg
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16:34 26.02.2019
Fabian Gerstung (am Ball) kämpft sich durch die Moringer Abwehr. Am Ende gewann die SG Zweidorf/Bortfeld mit 27:22. Quelle: Hartmut Butt
Kreis Peine

Nach zuvor drei sieglosen Begegnungen sind die Landesliga-Handballer der SG Zweidorf/Bortfeld in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Sie gewannen zu Hause gegen den MTV Moringen mit 27:22. Den dritten Heimsieg in Folge feierte die HSG Nord Edemissen – dieses Mal bezwang sie den MTV Braunschweig III.

SG Zweidorf/BortfeldMTV Moringen 27:22 (15:13). „Dieser Sieg ist verdammt wichtig für uns“, sagte ein erleichterter SG-Trainer Martin Kays. Dabei waren die Voraussetzungen alles andere als gut gewesen. Denn Spielmacher Gerrit Büüs saß ohne Sportbekleidung verletzt auf der Bank, und auch Rückraumspieler Stephan Waltermann war nicht hundertprozentig fit, wurde geschont. „Das Zuschauen ist anstrengender als selbst zu spielen zu“, erklärte Büüs.

Vor allem die ersten 30 Minuten waren anstrengend für ihn, weil die Führung mehrfach wechselte. Die stark agierenden Tobias Schulze und Marcel Frühauf steuerten jeweils drei Tore zur frühen 7:4-Führung bei (10.). Drei Minuten vor der Pause stand es jedoch wieder 13:13 – nur 60 Sekunden später erhielt Frühauf seine zweite Zwei-Minuten-Strafe. „Da habe ich mir schon ein wenig Sorgen für die zweite Halbzeit gemacht, da wir im Rückraum personell nicht mehr so viele Möglichkeiten hatten“, sagte Kays. Aber in Unterzahl lief der starke Tobias Brümmer einen Gegenstoß und verwandelte zum 15:13-Pausenstand.

„In der zweiten Halbzeit haben wir dann eine bärenstarke Abwehr hingestellt“, freute sich Kays. Schnell auf den Beinen ließen seine Spieler dem Gast nur wenige Lücken. In den ersten zwölf Minuten kassierte die SG lediglich zwei Gegentore, zog auf 21:15 davon. Großen Anteil an der deutlichen Führung hatte Torhüter Philipp Riehl, der mehrfach gegen frei vor seinem Tor auftauchende Moringer parierte und eines seiner stärksten Spiele in dieser Saison zeigte. „Er hat klasse gehalten“, lobte Kays.

Aber auch mit dem restlichen Team war er zufrieden. „Die Mannschaft hat das umgesetzt, was ich ihr mit auf dem Weg gegeben habe“, erklärte Kays. „Ich hoffe, dass dieser Erfolg Auftrieb für die nächsten Wochen gibt.“

SG: Riehl, M. LehneBrümmer (7), M. Frühauf (5/2), Schulze (5), Gerstung (5), Schröder (2), Reckewell (2), Pfaff (1), Zakravsky, Duschek, J. Frühauf, Waltermann, Schultz.

HSG Nord EdemissenMTV Braunschweig III 32:26 (13:13). Trotz des Erfolges räumte HSG-Nord-Trainer Martin Staats ein, dass seine Mannschaft insgesamt gesehen nicht überzeugt habe. „Nur in einigen Abschnitten konnte man von uns schöne Spielzüge sehen.“ Genau das war in der Schlussphase der Fall, als die Gastgeber einen 24:25-Rückstand (52.) zum 28:25 (55.) drehten. „Danach war das Spiel entschieden.“

Auch in der Anfangsphase hatten die Edemisser Vorteile (9:6, 17.). „Doch dann ging unsere Fehlerquote hoch. Und es waren Dinger dabei, bei denen du nur die Hände über den Kopf zusammenschlagen kannst. Da wurde sich beim Prellen verdaddelt, oder Bälle wurden nicht gefangen“, erläuterte Staats, weshalb die Gäste die Partie zum 11:12 (25.) drehten.

Anschließend blieb die Begegnung eng, die Führung wechselte wiederholt, keine Mannschaft lag mit mehr als einem Treffer vorn. Dabei zeigte sich, dass die Edemisser Abwehr gegen den MTV-Angriff nur selten zurechtkam. „Die Braunschweiger sind immer mit viel Tempo gekommen. Meine Spieler waren zu passiv, haben nicht agiert. Um solche Angriffe zu stoppen, musst du hinten beweglich sein.“

Nichts auszusetzen hatte Staats an seinen Torhütern Christian Oppermann und Nico Grotefend. „Beide waren top. Auf sie können wir uns verlassen“, lobte Staats. Dass A-Jugend-Youngster Jesper Langeheine 13 Tore warf, wollte der HSG-Nord-Trainer nicht überbewerten. „Jesper wurde von seinen Mannschaftskameraden oft gut freigespielt.“

HSG Nord Edemissen: Oppermann, Grotefend (beide Tor) – Moritz Streit, Sven Seffer, Görl (1), Jacob Streit (2), Timo Seffer (1), Müller (4), Winkler (3/1), Falkenhain (1), Langeheine (13), Williamson (4), Hoffmann (2/1).

Von Hartmut Butt und Jürgen Hansen

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