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Sport Regional Persönlicher Rekord: Sarina Barth mit starker DM-Premiere
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18:56 17.02.2020
Die 17-jährige Sarina Barth (links, LG Peiner Land) sprintete bei den Deutschen Hallen-Meisterschaften U20 auf Rang 13 (400 Meter) und Platz 15 (200 Meter). Quelle: Foto: Wolfgang Birkenstock
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Neubrandenburg

Schon am Freitag hatte sich die LG-Athletin voller Vorfreude auf den Weg nach Neubrandenburg gemacht. Das Abschlusstraining am Mittwoch zuvor mit ein paar Sprints und einem lockeren, aber schnellen Belastungslauf über 300 Meter zeigte, „dass Sarina in einer sehr guten Form war“, erklärte Coach Christian Engel. Als Barth dann am Samstag die mit Fans sehr gut gefüllte Halle betrat, „stieg die Anspannung allmählich an“. Zur Unterstützung hatten sich außer ihren Eltern auch viele Familienangehörige aus Berlin angekündigt. „Die Startauslosung allerdings war für Sarina der Hammer“, erklärte Engel und verwies darauf, dass sie im ersten Halbfinale laufen musste und direkt auf der Bahn vor ihr die Top-Favoritin und spätere Gewinnerin Mona Mayer (Regensburg) startete.

Davon habe sie sich aber nicht aus der Ruhe bringen lassen. „Sie hat sich auf ihre Stärken fokussiert“, sagte Engel. Mutig sei sie das Rennen angegangen, benötigte für die erste von zwei Runden nur etwas mehr als 26 Sekunden. „Nach 300 Metern musste sie jedoch ihrem hohen Anfangstempo Tribut zollen. Trotzdem kämpfte Sarina bis zum letzten Meter“, lobte Engel. Die Uhr stoppte für sie nach 57,79 Sekunden – für das Finale der besten Acht reichte das zwar nicht, „aber der 13. Platz ist ein sehr gutes Ergebnis“, bilanzierte Engel.

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Barth hingegen war nicht ganz zufrieden. „Der Lauf war nicht optimal. Ich finde in der Halle noch nicht das richtige Gefühl, wie ich das Rennen gestalten muss“, analysierte die LG-Athletin. „Sie ist bei unter 13 Sekunden an der 100-Meter-Marke durchgegangen – das war dann doch zu schnell“, erläuterte Vater Volker Barth.

Danach galt es, gut auszulaufen und zu regenerieren. Denn bereits tags darauf stand der Wettbewerb über 200 Meter auf dem Programm – und dort warteten 36 starke Konkurrentinnen. Viele hatte mit Zeiten unter 25 Sekunden gemeldet.

Unter diesen Voraussetzungen hatte Barth mit ihrer Meldezeit (25,07 sek) nichts zu verlieren. „Entsprechend locker war sie auch in der Vorbereitung“, sagte Engel. Diese Lockerheit zahlte sich schließlich aus, durchbrach sie doch zum ersten Mal die Schallmauer von 25 Sekunden (24,96 sek) und landete auf Rang 15. Angesichts der beiden Platzierungen fiel das Fazit auch positiv aus. „Sarina hat die vergangenen Wochen toll trainiert und sich in puncto Schnelligkeit sehr gut entwickelt. Das zeigt sich auch an den immer besser werdenden Zeiten über die 200 Meter. Für diese Geschwindigkeiten fehlt am Ende der 400 Meter dann noch etwas die Tempohärte – daran werden wir bis zum Sommer intensiv arbeiten“, erklärte LG-Coach Christian Engel.

Von Redaktion