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Sport Regional Peiner Tänzer lassen 45 Paare bei WM-Premiere hinter sich
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23:07 22.12.2009
Alexander Stendel und Jasmin Ringwelski tanzten auf Platz 22 bei der WM. Quelle: im

Die deutsche Fangemeinde klatschte kräftig Beifall, von Trainer Rüdiger Knaack gab es Lob, und die Mütter von Jasmin Ringwelski und Alexander Stendel waren mächtig stolz: Das Peiner Tanzpaar hat bei der Weltmeisterschaft „Jugend-Standard“ im litauischen Riga eine ordentliche Leistung abgeliefert.

„Die Unterstützung vor Ort hat uns sehr geholfen. Wir haben sehr gut getanzt. Nur mit dem Ergebnis sind wir nicht ganz zufrieden“, bilanzierte der 17-jährige Peiner. Platz 22 sprang bei der WM-Premiere des Duos vom Braunschweiger Tanzsportclub BTSC heraus.

Ein wenig traurig waren die Groß Gleidingerin und der Peiner, weil sie ihr Ziel, ins Semi-Finale zu kommen, knapp verpasst hatten. Im Viertelfinale kam das Aus. Doch angesichts der Teilnehmerzahl von 67 Paaren ist selbst das eine Top-Platzierung.

In der Olympic-Halle in Riga herrschte nicht nur auf den Zuschauerrängen dichtes Gedränge. „Die Stimmung war toll, aber auf dem Parkett hatten wir echte Platzprobleme“, monierte Stendel. Vor allem beim Langsamen Walzer habe sich das auch auf die Leistung des Peiner Paares ausgewirkt, das nicht ganz so agieren konnte, wie es wollte. Besonders gut lief es dagegen bei Tango und Quickstep. „Da hat einfach alles gepasst“, betonte Stendel.

Weniger passend fand er die Wertung der neun Richter. „Im Semi-Finale waren einige Paare dabei, die gehörten da definitiv nicht hin“, kritisierte er. Den Sieg holten sich schließlich die russischen Favoriten Igor Kruglov und Olga Sherbina vor den Polen Jacek Jeschke und Wiktoria Wior. Bronze ertanzten die Russen Yuri Soldatov und Irina Gogoladze.

Nach anstrengenden Trainingswochen freut sich Silberkamp-Gymnasiast Alexander Stendel nun auf die Weihnachtsferien. „Ich werde erstmal ausschlafen.“ Eine Woche Trainingspause gönnt sich das Paar, ehe es weiter geht. Bei der Weltmeisterschaft 2010 in Korea wollen sie schließlich noch ein paar Plätze nach oben klettern.

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