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Patrick Tschapke: „Ich erwarte eine Reaktion auf die Pokalniederlage“

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14:57 17.09.2020
Patrick Tschapke (grün) will bei den Herren nicht mehr nicht mehr auflaufen, sondern sich auf die Traineraufgabe beschränken. Quelle: Foto: Sönke Rathje
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Blumenhagen

Blumenhagens Patrick Tschapke möchte kein Spielertrainer mehr sein, sondern sich vollends auf den Job an der Seitenlinie bei der Mannschaft aus der 1. Kreisklasse A fokussieren. Hält der Torjäger das durch? Schließlich zeigte er gerade erst wieder sein Können und traf für die Alt-Herren der Germania am Wochenende gleich siebenmal beim 13:2-Sieg gegen den SV Takva. Im PAZ-Interview spricht Tschapke über seine Mannschaft und wie er die Sieben-Tore-Marke in der Vergangenheit schon einmal locker getoppt hat.

Patrick, Sie haben gesagt, dass Sie sich bei den Herren voll auf den Trainerjob konzentrieren wollen. Dabei könnten Sie als Spieler doch eine große Hilfe sein.

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Das könnte ich vielleicht, aber wenn es nicht wirklich absolut notwendig ist, habe ich es bis jetzt noch nicht in Erwägung gezogen. Ich hoffe, dass der Kader gerade jetzt, wenn wir nur sechs Spiele haben, durchhält und wir nicht in die Bredouille kommen. Aber bevor wir mit zehn Leuten spielen, würde ich mich auch noch einmal umziehen.

Halten Sie das durch, nur zuzugucken?

Es kitzelt immer in den Füßen, aber ich habe ja noch die Alt-Herren und Ü40. Da ist zumindest für ein bisschen Ausgleich gesorgt.

Bei den Alt-Herren haben Sie Ihr Können unter Beweis gestellt. Fragen Ihre Spieler Sie, ob Sie nicht doch wieder mitkicken wollen?

Das ist so ein bisschen gemischt. Die einen würden das bestimmt gerne sehen, gerade die Älteren, mit denen ich schon jahrelang zusammengespielt habe. Aber die anderen respektieren auch, dass jetzt Schluss damit ist.

Sieben Tore in einem Spiel, wann ist Ihnen das zum letzten Mal gelungen?

Das weiß ich nicht. Aber vor vier Jahren waren es gegen Wacker Wense mal zwölf Tore.

Davon müssen Sie erzählen.

Das war in der 2. Kreisklasse. Wense war ein bisschen ersatzgeschwächt. In der zweiten Halbzeit haben wir auch nur noch acht gegen acht gespielt, weil sie nicht genug waren. Das Spiel haben wir 21:0 gewonnen und da ist dann eben ein Zwölferpack bei herausgesprungen. Das ist natürlich etwas, das einem immer mal wieder in den Kopf schießt (lacht).

Ihr Team startet am Sonntag in Essinghausen in die Saison. Was erhoffen Sie sich von ihren Spielern?

Ich erwarte eine Reaktion auf die Pokal-Niederlage gegen SC United. Da haben wir den Biss in der ersten Halbzeit vermissen lassen. Die Mannschaft muss von der ersten Minute an Gas geben. Es ist umso wichtiger, dass wir am Sonntag punkten, denn nächste Woche kommt Marathon. Verlierst du beide Spiele zum Auftakt, spielst du gleich gegen den Abstieg.

Wird durch Ihre Kontakte zwischen den Herrenmannschaften auch mal durchgetauscht?

Wenn meine Mannschaft frei hat, helfen einige Spieler bei den Alt-Herren aus. Andersherum sind wir eigentlich genug. Wir haben zwar nur einen 16er-Kader, aber für insgesamt nur zwölf Spiele sollte das reichen.

Im Kreis hat es bereits coronabedingte Absagen gegeben. Haben Sie Angst, dass die Saison nicht durchgespielt werden könnte?

Das kann natürlich jederzeit passieren. Wir müssen die Entwicklung im Auge behalten und wie viele Mannschaften wegen Corona-Fällen pausieren müssen. Das kann ganz schnell gehen. Ich bin mir da auch noch nicht ganz sicher, ob die Saison wirklich zu Ende gespielt wird. Aber wir hoffen das Beste.

Von Nico Schwieger