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Sport Regional Ohne Hanne, dafür mit Thurau und Youngstern: HSG Nord baut neu auf
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17:50 12.09.2019
Ist von Jahn zur HSG Nord zurückgekehrt: Auf Michelle Thuraus Rückraum-Tore setzt Trainer Gundolf Deterding. Quelle: Foto: Ralf Büchler
Edemissen

Mit bescheidenen Zielen starten Edemissens Landesliga-Handballerinnen am Sonntag in die neue Spielzeit. „Sollten wir mit unserer jetzigen Mannschaft am Saisonende einen Mittelfeld-Platz belegen, wäre das ein Erfolg“, betont HSG-Nord-Trainer Gundolf Deterding.

Grund seiner Zurückhaltung ist, dass er mit Vanessa Pertile, Annika Hanne, Sina Schrader und Daniela Seffer auf vier Leistungsträgerinnen verzichten muss. Im Gegenzug rückten fünf Eigengewächse ins Aufgebot der ersten Damen. Einziger „echter“ Neuzugang ist Michelle Thurau, die von Vater Jahn Peine zur HSG Nord wechselte. Von ihr hält Deterding viel: „Michelle hat Dynamik, ist in Eins-gegen-Eins-Situationen stark und kann gut den Kreis anspielen. Sie ist ziemlich komplett und sie wird den Abgang von Sina Schrader auf der linken Rückraumseite kompensieren.“

Die Lücke auf der Position im rechten Rückraum, die bis zum Sommer Haupttorschützin Annika Hanne innehatte, sei dagegen kaum zu schließen, erklärt Deterding. „Uns fehlt eine Linkshänderin. Anna-Lena Feldt und Gesa Himmelstoß versuchen sich in dieser Position, müssen sich aber erst reinfinden. Und sie sind Rechtshänderinnen. Da ist es mit dem Werfen schwierig, wir sind ausrechenbarer geworden. Insgesamt gesehen fehlt es uns an Durchschlagskraft im Angriff.“ Hinzu kommt, dass ihm mit Sandra Wilck nur eine Torfrau zur Verfügung steht. „Fehlt Sandra im Training oder beim Spiel, haben wir ein Problem.“

Kopfzerbrechen während der gesamten Vorbereitung bereitete Deterding, dass immer wieder Spielerinnen aus unterschiedlichen Gründen fehlten. „Zum Training kamen meist nur acht, neun Spielerinnen. Deshalb reichte es auch nur zu einem Testspiel und dem Turnier-Einsatz in Börde. Wir bekamen einfach keine komplette Mannschaft zusammen.“ Den Kopf in den Sand stecken ist jedoch nicht Deterdings Sache. Er hat sich auf die Fahnen geschrieben, die neuhinzugekommenen Eigengewächse zu integrieren und ein schlagkräftiges Team zu formen, das ähnlich stark ist wie das der vorherigen beiden Spielzeiten.

Zweimal schrammte die HSG Nord dabei als Vizemeister nur deshalb am Aufstieg vorbei, weil die „Übermannschaften“ Geismar und Rosdorf einfach besser waren. Ist es in diesem Zusammenhang nicht frustrierend, jetzt wieder neu aufbauen zu müssen. „Ja, ein bisschen schon. Aber sagen wir es mal so: Mit einer guten Mannschaft kann jeder Trainer arbeiten. Sollten wir mit unserer jetzigen Mannschaft im Mittelfeld landen wäre das mehr wert, als die vorherigen zweiten Plätze“, betont der HSG-Nord-Trainer, der mit einer gehörigen Portion Ungewissheit in die Auftaktbegegnung am Sonntag bei der HSG Plesse-Hardenberg II (Anwurf 15 Uhr) geht. „Plesse ist Aufsteiger. Mehr weiß ich über unseren Gegner nicht. Außerdem fallen bei uns Lena Brandes, Anna-Lena Feldt und Lena Schmidt aus.“

Der Kader der HSG Nord

Zugänge: Michelle Thurau (Vater Jahn Peine), Merle Hinz, Charlotte Höper, Madeleine Gail, Maria Prilop (alle eigene A-Jugend), Lina Denecke (eigene Zweite).

Abgänge: Vanessa Pertile (2. Damen), Annika Hanne (Eintracht Hildesheim), Sina Schrader, Daniela Seffers (beide hören auf).

Kader: Sandra Wilck, Anne Brand, Lena Brandes, Teresa Carmon, Lina Denecke, Anna-Lena Feldt, Madeleine Gail, Merle Hinz, Charlotte Höper, Gesa Himmelstoß, Viktoria Marquardt, Dine Neugebauer, Maria Prilop, Lena Schmidt, Josi Streit, Marie Seffers, Michelle Thurau, Sabrina Teichmann.

Trainer:Gundolf Deterding.

Co-Trainerin: Bianca Staats.

Ziel:Mittelfeldplatz.

Unsere Favoriten: MTV Geismar, Eintracht Braunschweig, SC Dransfeld.

Von Jürgen Hansen

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10.09.2019